https://edelsteintage-bremen.dehttps://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/http://vfmg.de/der-aufschluss/

Autor Thema: Seeligerit und Schwartzembergit, sind die wasserlöslich?  (Gelesen 1778 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline anatasi

  • ***
  • Beiträge: 485
An alle Spezialisten,
wir haben hier sehr gutes Material aus Chile bekommen, in erster Linie mit Seeligerit und Schwartzembergit. Jetzt ist da die große Frage: Können diese beiden Mineralien beim Reinigen mit Wasser Schaden erleiden, bzw. wie kann man diese Stücke reinigen?
Darüber hinaus finden sich noch dünne Gips-Schichten auf dem Material. Wie kann ich den Gips ohne Schaden für die anderen Mineralien entfernen?
Bin für jede hilfreiche Antwort dankbar!
Glück Auf
anatasi

Offline carsten slotta

  • Firmensponsor
  • *
  • Beiträge: 267
Hallo Helmut,

also zumindest kurzzeitig habe ich obige Mineralien schon in Wasser gereinigt. Es wär mir neu, wenn diese wasserlöslich wären.

Ich würds einfach mal mit nem schlechteren Stück ausprobieren. Die Gipskrusten lösen sich prima in Wasser, dass kann jedoch, je nach Dicke der Krusten, schon einige Wochen dauern. Wenn dein Wasser zu hart ist, nimm dest. Wasser und dann nach einigen Tagen das Wasser wechseln.

Viele Grüße

Carsten

Offline Nathan

  • ******
  • Beiträge: 1.128
Hallo Helmut,
ich würde es ebenfalls mit Wasser probieren.
Wenn Du die Gipskrusten mit Wasser entfernen möchtest, würde ich Dir zu warmes bis heißes Wasser raten, da in diesem das Lösslichkeitsprodukt höher ist. Wie sich die anderen Mineralien in heißen Wasser verhalten würde ich an einem kleinen (unschönem) Stück testen.
Gruß
Philipp

Offline Alcest

  • ******
  • Beiträge: 1.408
Hallo,

laufe ich bei der Verwendung von heißem Wasser nicht Gefahr, die Kristalle oder die Stufe selbst "zu knacken"?

Ein paar Reinigungsversuche meiner Anfangszeit gingen nicht sonderlich gut für die Stufen aus...

Gruß
Jan

Offline Nathan

  • ******
  • Beiträge: 1.128
laufe ich bei der Verwendung von heißem Wasser nicht Gefahr, die Kristalle oder die Stufe selbst "zu knacken"?

Wenn sich das Knacken auf Spannungen in den Kristallen zurückzuführen lässt, könnte man es mit langsamen Erwärmen vermeiden.

Gruß
Philipp

EDIT: Falls jemand es doch mal chemisch probieren möchte
https://www.baufachinformation.de/denkmalpflege/Unlösliche-Versinterungen-und-Gipskrusten-chemisch-auflösen/2001077109729

Inwieweit sich die Verfahren auf Mineralien übertragen lassen weiß ich leider nicht. In jedem Falle sollte man zunächst Vorversuche machen.
« Letzte Änderung: 21 Feb 15, 20:40 von guefz »

Offline anatasi

  • ***
  • Beiträge: 485
Liebe Freunde, vielen Dank für eure Hilfe.
Ich denke, wir werden es mit Wasser versuchen.
Glück Auf
anatasi