Hallo Micha,
Danke für deine Antwort. Du hast recht, ich meine die derben Butzen. Ich habe schon vermutet, dass es ohne Analyse nicht geht. An Pseudomorphosen habe ich überhaupt noch nicht gedacht.
Auf Grund des Silber- und Kupfererzgehaltes und dem gleichzeitigen Vorkommen von exterem viel Quecksilber, ist von Amalgam auszugehen. Dies gilt nicht nur für die Halden am Landsberg bei Obermoschel, sondern für das gesamte Quecksilberrevier der Pfalz.
Anzumerken ist noch speziell zum Fundpunkt Landsberg, dass nicht nur die Bestimmung der Amalgame dort ein Problem darstellt, sondern auch die Fundortangabe. Sehr viele Funde kamen von der Halde oberhalb der ehemaligen Aufbereitungsanlage. Dort wurde aber um 1940 Material von weiteren Quecksilbervorkommen, insbesondere von Stahlberg und von Mörsfeld, gemeinsam mit dem Material vom Landsberg gelagert, um dort verhüttet zu werden.
Gruß
Gerdchen