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unb. Zeolith von Hammerunterwiesenthal
steinfried:
Danke, für deine Meinung Günther. In diesem Fall bin ich aber auf die Erfahrungen der Sammler von HUW angewiesen. Vielleicht hat ja jemand schon etwas ähnliches Gefunden. Thomsonit ist es bestimmt nicht.
Klar eine Untersuchung würde alle Unklarheiten beseitigen, aber ich habe nur das eine Stück.
Grüße
guefz:
Hallo,
Thomsonit muss nicht nur in blockigen Kristallen oder kugeligen Aggregaten vorkommen. Ich habe hier gerade ein Stück von den Färöer-Inseln, wo der Thomsonit einerseits in den klassischen kugeligen Aggregaten mit leicht rauer Oberfläche vorkommt aber zusätzlich auch als eher "struppig" wirkendes Aggregat aus locker verbundenen kreuz und quer verwachsenen Kristallen vorkommt. Ich habe daher bewusst einen dieser Kristalle gemessen und es ist eindeutig Thomsonit. Ich würde den also nicht so kategorisch ausschließen, auch wenn andere Minerale möglich sind.
Günter
Kluftknacker:
Ich muss mich korrigieren, irgendwie habe ich das "Keine" Endflächen übersehen. Der mir von dort bekannte Skolezit hat besonders gut ausgebildete Endflächen, ist bei Deinem Stück dann doch eher unwahrscheinlich(er).
uwe:
Thomsonit, zumindest von HUW, hat Endflächen und kommt dort nicht strahlig verwachsen vor. Ich schaue heute mal die CD vom Richterbruch an. Auf der sind die meisten Minerale und Paragenesen abgebildet.
Gruß
Uwe
felsenmammut:
Glück Auf!
Lässt sich an einem Faserstückchen mal ein Karbonattest durchführen? Wenn auch die faserige/feinnadelige Ausbildung etwas ungewöhnlich ist, so erinnert mich diese halbkreisförmige, radialstrahlige, gelbliche Fläche, wo das fragliche Büschel aufzusitzen scheint an Strontianit. Strontianit zeigt in Hammerunterwiesenthal sehr häufig Verzwilligung/Verdrilligung auch bei nadeligen Ausbildungen. Strontianit ist dort meist hell gelb oder lichthell grünlich.
Mit freundlichen Grüßen
Das Felsenmammut
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