Danke vielmals für Eure Bewertung und Glückwünsche. Ich stelle immer wieder fest, dass es schon auch auf die Fototechnik ankommt, doch auch das Stück selbst ist von zentraler Bedeutung und muss letztendlich auch "Fotogen" sein. So will ich Euch die schon andernorts angedeutete Geschichte zu "meinem" Topas nicht vorenthalten:
Vor ca. 20 Jahren waren zum ersten mal ein paar Pakistaner selbst an der Basler Börse. Ich war damals wirklich noch recht unerfahren und ahnungslos. Da hatten die so eine Wühlkiste für Kinder mit diversen Quarzkristallen. Da drin habe ich gewühlt und diesen glänzenden Kristall gefunden. Damals hatte ich wie gesagt noch keine Ahnung was das ist. Als ich den Verkäufer nach dem Preis fragte, meinte dieser Fr. 50.-. Das war mir für den "Popel" zu viel, so ging ich zwei Stände weiter. Dort sah ich den genau gleichen Kristall auf grösserer Matrix für 2'500.- ... ohne zu Fragen was es ist bin ich sofort zurück und habe Fr. 50.- hingestreckt und den Kristall verlangt, den er schon hinter den Stand genommen hatte...Deal! So ging ich dann mit diesem Kristall zum anderen Stand zurück und fragte diesen, was ich da gekauft habe und was es Wert sei. Er teilte mir mit, dass ich eben einen Topas gekauft hätte, der gut Fr. 500.- Wert sei
. So viel Glück haben nur die Dummen.
Nun ist es also an mir, das nächste zu portraitierende Mineral zu bestimmen. Ich habe mir so einige Gedanken gemacht. So wurde bisher weder Bergkristall noch Adular vorgeschlagen... doch wer bin ich, als dass ich als bekannter Alpinstrahler direkt meine eigenen Favoriten hier als Wettbewerbsinhalt deklarieren würde. So bin ich auf
Aragonit gekommen. Diesen findet man in vielen Bergwerken, auch als Eisenblüte, als feinspitze Nädelchen aber auch als Drillinge in Spanien. Also ein Mineral, dass so gut wie jeder in der Sammlung haben könnte.
Lieber Andreas, gerne schlage ich also
Aragonit, inkl. Eisenblüten, als Fotowettbewerbsthema vor. Viel Glück für alle der hoffentlich vielen Teilnehmenden!
Grüessli
Christian