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  • 66. Int. Freiberger Mineralienbörse, DE: 16 May 15

Autor Thema: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse  (Gelesen 11269 mal)

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Offline prismatinum

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #15 am: 17 May 15, 12:49 »
Die Freiberger enttäuscht eigentlich nie auch wenn ich dieses Mal nichts Neues für meine Sammlung finden konnte. Als Granulit-Sammler ist das Angebot meist sehr überschaubar.
Aus dem Granulit lagen einige schöne Rauchquarze aus Mühlau auf den Tischen und auch eine sehr gute Epidotstufe mit größeren Endflächen xx aus Thierbach war zu sehen. Außerdem war ein breites Sortiment aus dem Neufund bei Amerika/Penig zu sehen.
Mittlerweile hat man als Regionalsammler diese Sachen natürlich in der Sammlung, aber hin und wieder findet man doch noch die Nadel im Heuhaufen.

Gruß Heiko

Offline Nathan

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #16 am: 17 May 15, 13:00 »
Hallo,
auch ich fand die Börse sehr gut. Allerdings waren es nicht nur ein paar Stände weniger, sondern auch weniger Besucher. Oder hat es getäuscht?
Dies war sicher dem guten Wetter geschuldet.
Auch ich habe wieder den Ein oder Anderen getroffen und hier und da ein paar nette Gespräche geführt. Leider habe ich euch drei gar nicht gesehen. Schade, aber vielleicht klappt es beim nächsten mal.
Nebenbei konnte ich rund 40 Stufen für meine Sammlung erwerben :D 
Anbei noch ein paar Bilder, die gegen 13:00 gemacht worden sind.
Nächstes Jahr gerne wieder!
Gruß
Philipp

Offline Nathan

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #17 am: 17 May 15, 13:01 »
.

Offline Nathan

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #18 am: 17 May 15, 13:01 »
...und zuletzt.

Offline Uwe E

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #19 am: 17 May 15, 17:17 »
Hallo,

Zitat
auch ich fand die Börse sehr gut. Allerdings waren es nicht nur ein paar Stände weniger, sondern auch weniger Besucher. Oder hat es getäuscht?

auch leztztes Jahr war es schon überschaulicher geworden. Dieses Jahr kam vielleicht noch dazu, dass das "lange Wochenende" Viele für einen entfernteren Kurzurlaub veranlasste. Ich hab's zumindest bei der Parkplatzsuche gemerkt - deutlich näher am Zielobjekt als in den letzten Jahren ;)
Ich bin immer kurz nach Beginn da. Die letzten Jahre musste man schon bis zu mehrere Minuten am Einlass warten, dieses Jahr stand man in der ersten Reihe.
Das Wandeln auf der Börse ist aber so viel angenehmer :)

Uwe

Offline geomueller

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #20 am: 17 May 15, 19:19 »
Auch ich war mit der Freiberger Börse wieder sehr zu frieden. Wenn man schon das Eine oder Andere hat  ;D ;) wird es natürlich immer schwieriger etwas geeignetes für die eigene Sammlung zu finden. Immerhin haben fünf Ronneburger Stufen und drei Freiberger komplette Gangstücke den Weg in meine Vitrinen gefunden :D

Also dann bis nächstes Jahr, ich komme auf jeden Fall gern wieder nach Freiberg.

Gruß Jürgen

Offline Nathan

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #21 am: 17 May 15, 22:41 »
Hallo Jürgen,
das große Gangstück hast du doch nicht etwa in ein lavendelfarbenes Bettlaken eingewickelt?  ;D
Gruß
Philipp

Offline geomueller

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #22 am: 18 May 15, 18:17 »
Hallo Philipp,
genau genommen war es nur ein halbes Bettlagen ;D ;D , man ist aber auch nirgends unbeobachtet ;) nicht mal wenn man in fremden Bettlagen wühlt ;D ;D ;D
Gruß Jürgen

Offline Nathan

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #23 am: 18 May 15, 20:04 »
Hallo Jürgen,
erinnerst du dich an den Jugendlichen mit der grauen Umhängetasche?
Das bin ich gewesen  ;D
Leider hatte ich meinen "Mineralienatlas"-Anstecker vergessen, sonst wären wir sicher ins Gespräch gekommen.
Man sieht sich sicher beim nächsten Mal...
Gruß
Philipp

Offline raritätenjäger

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #24 am: 19 May 15, 09:19 »
Hallo,

wie jedes Jahr mein "Senf" dazu. Im Vorfeld der Börse fehlte mir persönlich etwas das "Feeling", was es sonst so gab (war ja auch vor Aue etc. zu beobachten). So die kleinen Geschichten, die Vorfreuden, das kam nicht so recht auf. Sollte es doch mal ein schlechtes Jahr werden? Nun, das kann man so nicht behaupten. Zwar waren ein, zwei Händler leider nicht dabei, die immer Garant für gute Einkäufe waren, aber es überwiegt bei mir doch wieder mal das Positive.

Ein wenig schien es, als ob das internationale Angebot einheimische Stücke etwas verdrängt hätte. Gerade aus dem Freiberger Raum waren die richtigen Seltenheiten überhaupt nicht zu entdecken (oder bei meinem Eintreffen eine Stunde nach Börsenbeginn restlos "ausverkauft"). Ein großes Gangstück von Beschert Glück fiel auf, blassrosa Carbonatmatrix mit einem 1,5 - 2 cm mächtigen Argentittrum, Preis war okay. Eine Handstufe Fluorit xx/Baryt xx von Himmelsfürst dürfte auch erwähnenswert sein. Selten daneben einige Pegmatitstufen aus dem Steinbruch Niederbobritzsch von 1959. Ein 10 x 7 cm Rauchquarz x, eine Platte mit Feldspat xx und eine Großstufe Rauchquarz xx mit Feldspat. Durchaus ganz nett, aber die xx ziemlich matt, etwas angeditscht und dreckig. Gerade günstig waren die Dinger auch nicht und wenn man dann nicht weiß, ob man sie vernünftig sauber bekommt...

Historische Stufen mit alten Etiketten gab´s auch nicht gar so viele. Zu vernünftigen Preisen noch weniger. Variscit von Meßbach, Prehnit von Rittersgrün, schöne Wismut- und Silbererze mit herrlichen Etiketten an einem Stand; blaugrüner farbstabiler Pharmakosiderit vom Graul, Olivenit (wood copper) aus Cornwall und ein Muschelmarmor aus Kärnten an einem anderen, das war´s was mir im Gedächtnis haften blieb. Bei einem Siegerländer Händler konnte man rabattierte alte Stücke bekommen, da mag auch mancher fündig geworden sein. Leider nicht in diese Kategorie fiel ein 8 mm seegrüner Boracit auf Matrix von Lüneburg. Top Kleinstufe, aber mir dann doch etwas zu nördlich im Preis. Ein Berliner Sammler bot einige Stücke aus dem ehem. Bestand des Naturkundemuseums Berlin an. Hier konnte ich einen schönen Calcit xx von der Grube Wenzel ergattern. Aurichalcit von der Gelben Birke war mal wieder in guter Form zu sehen ("banal", aber wann gab´s das zuletzt?), einige ganz vorzügliche Skorodite aus den 50ern von der Grube Tannenberg ebenfalls. Und wenn´s wenig regionales gibt, findet man auf der Börse eben überregionales (klasse Skorodit von der Grube Clara, Salmiak xx-HS aus dem Saarland und Freigold auf herrlichen Arsenopyrit xx und Pyrit xx von Schmiedefeld/Thür.). Bei den Kollegen der VFMG-Truppe aus der Lausitz konnte man Eigenfunde aus der Gegend bekommen. Darunter waren sehr schöne klare Gips xx von Plieskendorf, die sieht man auch nicht so häufig.

Historische Literatur und Bergbaudevotionalien waren auch nicht so vorhanden wie in den letzten Jahren. Eine Mineralien-Welt Exklusivausgabe DDR von 1990 gab es, die sieht man auch nicht alle Tage. Ist ja auch irgendwo historisch...

Viele Händler sieht man jedes Jahr und es fällt ihnen zusehends schwer, neues Material heranzubekommen. So kommt es, dass man manche Stufe schon als guten alten Bekannten einordnen kann. Aber das ist wohl auf jeder Börse so. Und wie ebenfalls auf jeder Börse laufen ja auch in Freiberg die kleinen "Nebengeschäfte" und der persönliche Kontakt. So konnte ich auch einige neue Mitglieder aus dem Atlas kennen lernen. Am Ende des Tages war die Tasche voll mit 27 Stufen (plus der erwähnten Zeitschrift...) und da kann man nur wieder sagen: nächstes Jahr in Freiberg, Ehrensache.

Gruß
Andreas
« Letzte Änderung: 19 May 15, 10:04 von raritätenjäger »

Offline Sebastian

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Re: 66. Internationale Freiberger Mineralienbörse
« Antwort #25 am: 19 May 15, 09:34 »
Moin,
auch ich zieh ein positives Fazit. An Vitrinenstufen ist nicht allzuviel im studentischen
Bereich gewesen. Eine schöne Beihilfestufe erfreute mich aber. Ein kompletter Ganganschliff  aus
Osslig war dabei, ein Diaphorit aus Bräunsdorf, aus E-Dorf Proustit, Stephanit, und Fluorit und eine kleinstufe Silber aus Schneeberg. An meinem Budget gemessen eine erfolgreiche Börse auch wenn ich mehr mitgenommen hätte.
Gruß Sebastian