Hallo,
...Und eine ganze Sammlung kauft ja niemand um sie sich selber zu behalten !!
Da wird der Wert bei Händlern meist um die 30 - 40 % vom eigentlichen Wert angesetzt und da sind dann die Nachkommen immer enttäuscht !
Ich kann Loismin im Wesentlichen nur zustimmen !
Es gibt sogar Schätzungen von nur 10 - 30 % des Anschaffungspreises bei Verkauf an Händler.
Man muss dabei berücksichtigen, daß der Händler auch für eine gewisse Zeit Lagerkapazitäten stellen muss.
Er verkauft die Stücke einzeln an Sammler. Das dauert.
Sammler kaufen keine Komplettsammlungen, da ein Teil des Hobbies das Sammeln selbst ist.
Einzelstufen zu verkaufen ist eine Möglichkeit das ein wenig auszugleichen, aber das setzt vorraus, dass sich die Erben die Zeit nehmen und sich die Arbeit machen jede Stufe zu fotografieren und einzustellen oder selber auf Börsen zu gehen ( was auch wieder Unkosten bedeutet ) .
Und dann bleibt meist ein großer Teil Stücke übrig die unverkäuflich sind !!
Ob da dann im Endeffekt mehr rauskommt als beim Gesamtverkauf ??...
Zum Internet-Verkauf gibt es nicht nur ebay, sondern auch spezielle Auktionen wie z.B.
erocksDabei sollte man aber genau wissen, welche Stücke man mit oder ohne Mindestpreis einstellen kann.
Hochwertige Stücke können dabei durchaus zu angenehmen Überraschungen führen, die den unverkäuflichen Teil ausgleichen.
Eine fachkundige Beratung im Vorfeld wäre zu empfehlen.
Auf einen Punkt wurde in den vorigen Beiträgen noch nicht deutlich genug hingewiesen:
Bei Nachlässen von Mineraliensammlungen kommt es häufig durch Transporte zu Verlusten oder Verwechslungen der Begleitzettel.
Der Wert der exakten Fundortangaben wird häufig unterschätzt.
Je mehr und älter die Zettel, desto besser. So lässt sich die Sammlergeschichte verfolgen.
Ohne den Begleitzettel sinkt der Wert einer Stufe dramatisch bis in die Wertlosigkeit !!Aussagekräftige Testfotos mit Zusatzinfos sind hier jederzeit willkommen.
Norbert