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Autor Thema: Mineraliensammlung Aufloesung - Diskussion der besten Vorgehensweise  (Gelesen 19436 mal)

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Offline loismin

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Hallo.

Eine Möglichkeit wäre auch in München bei der großen Herbstbörse einen Sammlerstand zu machen und die
Stufen dort versuchen zu verkaufen !
Das kostet zwar auch was, aber da hat man halt die Arbeit mit dem Foto machen usw erstmal nicht !
Die Qualität würde da schon passen !!
Sind aber halt 3 Tage die man dort ist und alles bringt man dort bestimmt auch nicht an !!

Loismin

Offline skibbo

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Hallo Brigitte,

ich möchte nochmal einen anderen Aspekt betonen. Abgesehen von den finanziellen Interessen, die euch beim Verkauf offensichtlich sehr wichtig sind, würde ich mich an eurer Stelle geehrt fühlen, wenn ein Museum heimatbezogene Stücke ankaufen möchte. Sollten diese Stücke für eine, der Öffentlichkeit zugängliche, Ausstellung gedacht sein, erweist ihr der Sammlergemeinschaft und auch dem verstorbenen Onkel eine größere Ehre als sie gewinnmaximierend an einen x-beliebigen Händler zu verkaufen. Da es sich dabei um lediglich 15 Stücke (von ca. 1100) von regionaler Bedeutung handelt, würde ich in diesem Fall den finanziellen Aspekt hinten an stellen.

Zum Verkauf aller anderen Stücke kann ich euch empfehlen über Fotos und Besichtigungen Angebote für einen kompletten Verkauf einzuholen und das beste Angebot anzunehmen (auch wenn dies nicht dem erreichbaren Gewinnmaximum entspricht). Ein Verkauf von Einzelstücken über Messen und Börsen macht nur Sinn, wenn man sowohl viel Zeit als auch Kenntnisse über die Preisgestaltung hat. Zudem wird dabei immer ein nicht unwesentlicher Anteil an unverkäuflichen Stücken übrig bleiben, auch bei eurer Sammlung. Zum Internetverkauf haben meine Vorredner schon einiges geschrieben, über Auktionen ist dort sicher mit vielen Überraschungen zu rechnen (positiven wie negativen). Der Arbeitsaufwand wird bei einer solchen Menge an Stücken jedoch erheblich sein.

Grüße aus Frankfurt,
Stefan

Offline Embarak

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    • Mineralienbilder
Hallo,

Da muss ich Stefan zustimmen :

Zitat
...Abgesehen von den finanziellen Interessen, die euch beim Verkauf offensichtlich sehr wichtig sind, würde ich mich an eurer Stelle geehrt fühlen, wenn ein Museum heimatbezogene Stücke ankaufen möchte. Sollten diese Stücke für eine, der Öffentlichkeit zugängliche, Ausstellung gedacht sein, erweist ihr der Sammlergemeinschaft und auch dem verstorbenen Onkel eine größere Ehre als sie gewinnmaximierend an einen x-beliebigen Händler zu verkaufen. Da es sich dabei um lediglich 15 Stücke (von ca. 1100) von regionaler Bedeutung handelt, würde ich in diesem Fall den finanziellen Aspekt hinten an stellen....

Hinzu kommt das Angebot, euch die verbleibenden Stücke zu katalogisieren.
Das wäre für euch wegen mangelnder Vorkenntnisse sicherlich hilfreich.

Die vorgelegten Bilder vermitteln uns hier im Forum zwar einen rudimentären Eindruck einer durchaus hochwertigen Sammlung,
sind aber für ernsthafte Verkäufe auf ebay oder erocks wegen der geringen Qualität - mit Verlaub - unbrauchbar.  >:(
Schlechte Bilder führen immer zu geringem Erlös.
Immerhin will man damit eine besondere Mineralstufe und womöglich auch ihre Ästhetik darstellen.

Das erreicht man nicht mit Handy-Schnappschüssen. Mindestens Kompaktkamera, die im Makro-Modus aufnimmt,
die Stücke einzeln aus dem Schrank holen und auf neutralem Untergrund und entsprechender, einheitlicher Beleuchtung
(kein Blitz und nicht 2 verschiedene Lichtquellen wie Neon-Röhre und Schreibtischlampe zusammen!!) mit Stativ (!) aufnehmen.
Der Fotograf sollte wissen, was ein Weißabgleich ist und wie man optimale Tiefenschärfe erreicht.
Man kann Mineralienfotografie natürlich nicht in 2 Sätzen erklären und dann klappt's.
Das muss man üben.

Sollte bei euch niemand Zeit und Muße dazu haben, würde ich wohl doch eher für einen Verkauf an Händler plädieren.

 ( Es fehlen zu den Bildern übrigens auch - sofern bekannt - die Minimal-Angaben: Mineral, Fundort und Größe.)

Noch eine Frage zu dem Vorschlag von loismin:

Zitat
...Eine Möglichkeit wäre auch in München bei der großen Herbstbörse einen Sammlerstand zu machen und die
Stufen dort versuchen zu verkaufen !

Was kostet denn so ein Stand? Habe keine Vorstellung von den Preisen.
Als ich mich in Berlin mal nach den Mineralis-Standpreisen erkundigt hatte, bin ich fast umgefallen.

Gruß aus Berlin
Norbert

P.S.: Interessant übrigens die Hinweise über die unterschiedlichen Ergebnisse bei erocks zwischen unbekannten und namhaften Anbietern.
        Also nicht in der ersten Runde die Trümpfe auf den Tisch legen...  ;)

Offline loismin

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Hallo.

Was so ein Sammlerstand kostet, weiß ich auch nicht , da ich noch nie ausgestellt habe !!
Allerdings habe ich gehört, wenn man so einmalige Verkäufe machen will und kein offizieller Händler ist, dass  man da
entsprechend geringere Preise dafür berappen muß !
Wäre aber bei der Messeleitung zu erfragen !
Das mit den 15 Stücken sehe ich eigentlich genau wie meine Vorredner, erstens sind sie da gut aufgehoben und zweitens
werdet ihr keine reelle Schätzung irgenwo billiger bekommen !!

Loismin

Offline Carlippa

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Herzlichen Dank für die vielen Tipps. Wir lassen die Sammlung nun schätzen. Die Händler Haben uns ihre Preisvorstellungen ja schon mitgeteilt. Wir haben uns aber entschieden ohne hast und eile zu verkaufen. Denn was jemand mit liebe jahrzehntelang zusammengetragen hat muss nun auch nicht in Windeseile verkauft werden. Sollte jemand an der Liste/Katalog interessiert sein, dem kann ich ihn gerne zusenden via Mail. Diese Woche wird mit der Arbeit begonnen.
Auf eine Messe werden wir nicht gehen, da uns das viel zu viel Aufwand ist und wir auch nicht das Fachwissen haben, diese Stücke zu verkaufen. Wir waren nur auf der Fachmesse in Bologna und haben seitdem Kontakt mit einigen Händlern gehabt und auch mit privaten, die natürlich wissen, dass man unser Unwissen ausnutzen kann und uns wertvolle Stücke für einen Bruchteil abkaufen wollten. Es war zum Teil echt menschlich enttäuschend zu sehen wie manche Menschen einen Nutzen daraus ziehen wollen. Deswegen ist die fachliche Beurteilung von einem Spezialisten sicher die beste Vorgehensweise für beide Seiten. Deswegen nochmals ein Dankeschön an alle hier im Forum. Wenn ich fähig bin auch bessere Fotos zu erstellen, dank ihrer Tipps, dann poste ich auch gern Fotos von Schoenen exponaten zum schmökern.
Lg brigitte

Offline Carlippa

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Liebe Forum Leser,

Ich habe eine Frage. Folgendes wir sind durch die Bewertung des Universitätsprofessors ein großes Stück weitergekommen. Sind aber noch lange nicht fertig, da wir erst am Anfang der Katalog Erstellung sind.
Für elba, Quarz, pyrit und fluorit Freunde ist aber genug Material vorhanden.

Nun die Frage. Wie schon erwähnt hat der Professor als "Entlohnung" für die Bewertung 15 Mineralien bekommen fürs Museum. Weitere uranhaltige Mineralien haben wir ihm geschenkt, da wir dieses Material mit kleinen Kindern besser nicht im Haus haben wollen.
Der Professor hat sich dann auch noch 30 Stück ca. Für sich ausgesucht u gefragt was wir dafür haben wollen. Wir Haben sie ihm letztendlich geschenkt. Leider hab ich nur wie immer- schlechte iPhone Fotos von den Stucken gemacht. Sie sind recht klein aber echt wunderschön. Einige für mich zumindest. Meine Frage ist nun haben wir da besonders wertvolle Sachen aus der Hand gegeben? Bei einem Händler in Gb hab ich den tetraedrite um über 3000€ in der Größe gesehen... Nun kommen mir die Zweifel...zumal er meinte er sammelt seit Jahren nicht mehr...
Ich bitte um eure Meinung als Experten.

Lg brigitte

Offline Carlippa

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Weitere Fotos.

Offline Carlippa

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Nochmals Entschuldigung für die schlechte Bildqualität.
Was meint ihr?

Offline Axinit

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Servus,

ich wuerde mir jetzt nicht nachtraeglich den Kopf zerbrechen oder versuchen mich "reich zu rechnen". Wenn ich es richtig verstehe, hat eine kompetente Person die offensichtlich sehr umfangreiche  Sammlung gesichtet und sich als Dankeschoen einige dutzend Stuecke ausgesucht. Dies ist m. E. auch voellig im Ordnung, umsonst macht heute kaum noch jemand etwas.

Auf den Photos vermag ich jetzt keine Stufen zu erkennen, die jeweils mehrere tausend Euro wert zu sein scheinen. Auf allen grossen Boersen werden teilweise astronomische Preise verlangt  :o - dies heisst jedoch nicht, dass diese auch wirklich bezahlt werden.

In diesem Sinne auch einmal an das Gute im Mitmenschen glauben - nicht jeder ist ein Abzocker oder  Betrueger oder denkt ausschliesslich an seinen eigenen Vorteil.

GA

Harald (Sammler, kein Haendler)


Offline Alcest

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Hallo,

einen Millionenschatz habt ihr dem Professor sicherlich nicht überlassen, schlecht sind die Stücke aber keinesfalls. Ich denke die Schenkung kann man verantworten.

Mit den Premiumhändlern ist das immer so eine Sache. Ein nicht geringer Teil ihres Angebots ist absurd eingepreist, selbst durchschnittliche Stufen. Es geistern auch immer gewisse Geschichten durch die Gegend, dass manche Händler in Deutschland Stufen für 500€ ankaufen und dann im Heimatland für 75000$ loswerden. Aber auch in Auktionshäusern im Netz werden 5€-Stufen gern mal für 300$ veräußert. Ich bin dann immer etwas neidisch...

Kurzgesagt: an diesen Extremfällen würde ich mich nicht orientieren.

Gruß,
Jan

PS.: Uranminerale können bei gescheiter Qualität sehr viel wert sein.

Offline Carlippa

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Hallo Jan,


Bei den radioaktiven handelt es sich um autunite, die er mitgenommen hat. Anbei ein Foto aus der Vitrine. Wie immer sehr schlechte Qualität, da mit dem Handy gemacht.
Ich hatte Bedenken ehrlich gesagt weil er meinte er sammle seit Jahrzehnten nicht. Wozu brauch ich die dann? Leider sind mein Mann und absolute Laien u er meinte sie seien nichts wert. Uns kann man alles erzählen in diesem
Bereich. Obwohl harald meinte ich sollte nicht misstrauisch sein, was soll ich sagen ich war mal im Anwaltsberuf taetig, da sieht man einiges;) und ich hatte zig ital. Händler im Haus;)

Offline loismin

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Hallo .

Wenn du so weiter machst mit deinem Mißtrauen wirst du bald nicht mehr schlafen können  ;D
Nix für ungut , aber es gibt nichts schlimmeres als eine Beratung über den Wert einer Sammlung für die Nachkommen, die da gar keine Ahnung davon haben !
Da kannst du sagen was du willst, es wird nie geglaubt und fast immer wird einem mißtraut, egal ob man die Sammlung kaufen möchte oder nicht und nur eine erste Einschätzung macht !
Drum habe ich es eigentlich immer vermieden mir auch nur ein Stück aus der Sammlung als Belohnung zu nehmen !!
So werdet ihr auf Dauer auf keinen grünen Zweig kommen .
Nehmt doch die Sammlung und behaltet sie selber in Andenken oder gebt sie einmal geschlossen weg und rechnet nicht nach,was die
hätte vielleicht bringen können  >:D
Ihr habt ja jetzt mal eine grobe Einschätzung und das wird dann ja wohl schon passen !
Ihr müßt ja immer bedenken, euch hat sie ja gar nix gekostet , Oder >:D

Loismin

Offline Alcest

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Hallo,

die Stufen sind sehr reich besetzt. Das hat aber nicht zwangsläufig etwas zu heißen - wenn die Kristalle überwiegend abrasiert sind würden die Stufen trotzdem noch so kräftig unter UV-Licht fluoreszieren. Die Qualität abzuschätzen ist hier nahezu unmöglich. Problematisch ist bei diesen Stücken natürlich der Transport/Versand und die allgegenwärtige Kontamination (wobei bei Autunit/Uranocircit wenigstens noch mit der UV-Leuchte aufgeräumt werden kann).

Während Autunit/Uranocircit und Torbernit erst in richtig guten Stufen teuer werden, gibt es viele uranhaltige Spezies, die schon im Mikromountformat mit 1 mm großen Kristallen zügig Abnehmer finden. Sofern so etwas noch einmal auftaucht, würde ich diese nicht direkt verschenken. Auch, weil es viele Sammler gibt, die daran mehr Freude haben als jemand, für den sie nichts wert sind.

Generell zu dem Misstrauen - ich würde das nicht auf die Italiener schieben. Auch in Deutschland existieren genügend Sammler/Händler, die ihr eigenes Material in den Himmel loben, mäßiges zu 'Premiumpreisen' anbieten und bei Einkäufen die Stufen fremder Sammler madig reden. Verkäufer, die Laien über den Tisch ziehen wollen, gibt es auch hier in jedem guten Einzelhandelsgeschäft.




Offline raritätenjäger

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  • Mineraliensammler
Hallo,

möchte loismin da schon zustimmen. Entweder man möchte es selbst behalten, oder es kann wirklich weg. Es ist nicht einfach, da einen radikalen Schnitt zu machen, aber zwischen diesen zwei Extremen sollte man sich immer möglichst wenig Raum lassen. Sonst geht man davon nervlich kaputt.

Ich habe mir das jetzt mal so überflugsweise durchgeschaut. Die meisten Stücke sind grob gesagt das typische Börsenmaterial der 80er und frühen 90er Jahre. Viel peruanische Erzstufen dabei, was der Sammler gern als "Buntit" zusammenfasst. Sieht schon aus, ist aber schwer verkäuflich (auch heute noch).

Wer als Laie den höchsten Preis, den er bei einer oberflächlichen Recherche findet, als bare Münze und Maßstab nimmt, der betrügt sich selbst. Mein Tip: sich von Menschen vor Ort beraten lassen (d.h. im Angesicht der Sammlung). Bei Angeboten immer die Fragen: habe ich ein gutes Gefühl dabei? Was ist mir wichtiger - das Andenken, das Geld oder der Platz, den die Stücke belegen? Brauche ich diese ganzen Mineralien oder kann ich mir nicht für gutes Geld, das sie bringen, etwas anderes gönnen? Habe ich Räumlichkeiten, in denen ich das ganze einmotten kann, wenn ich beim Verkauf so gar kein gutes Gefühl habe? Wieviel Zeit soll mich das ganze kosten - schnell weg damit oder langsam überlegen? Bei diesen Fragen (es gibt noch mehr, man stellt sie sich oft automatisch) immer ehrlich zu sich selbst sein: was möchte ich konkret. Hole ich 500 Ratschläge ein, habe ich 450 Meinungen und mir schwirrt der Kopf: wer hat denn nun Recht? Was soll ich denn nun machen? Bis zur Verzweiflung, dass einem der ganze "Schotter" über den Kopf wächst, ist es dann nicht mehr weit.

Eins noch: wer heute als kleiner Privatverkäufer glaubt, reich werden zu können, der betrügt sich ebenfalls selbst. Es gibt eine handvoll schlaue Leute, die mögen das schaffen. Man sollte sich aber nicht dazu zählen...

Gruß
Andreas

Offline carsten slotta

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Hallo Carlippa,

ich kann meinem Vorredner Andreas nur beipflichten! Mein Rat an euch (ich bin selber Sammler UND Händler): Wenn jemand bereit ist, alles zu nehmen, für einen halbwegs akzeptablen Preis, dann verkauft das Zeug! Das ist nämlich keine Sammlung, nach der sich Sammler und Händler die Finger lecken. Es ist allenfalls Durchschnittsware die sich Jahr für Jahr schwieriger verkaufen lässt, in D fast schon unverkäuflich ist! Wenn ihr den Einzelverkaufsweg angeht, werdet ihr auf auf dem großen Rest sitzenbleiben, weil den am Ende niemand mehr haben will....und insgesamt habt ihr dann deutlich weniger eingenommen als über die Komplettverkauf. Lasst euch nicht ein auf Sammler/Händler die bloß Einzelstücke kaufen wollen und euch vorgaukeln der Rest sei noch soundsoviel Wert!
So als Daumenregel kannst du froh sein, wenn du etwa 1/4 bis 1/3 des Erstehungspreises der Mineralien rausbekommst (Händler müssen so kalkulieren, sonst machen sie Verluste, das wollen viele Sammler nicht wahrhaben). Privatsammler zahlen zwar manchmal etwas mehr, sind dann jedoch meist an hochwertigen Spezialsammlungen oder Einzelstücken interessiert, die ich hier leider nicht erkennen kann. Meiner Meinung nach läufst du kaum Gefahr die Sammlung zu günstig abzugeben. Die von dir aufgeführten Beispiele hochpreisiger Minerale beziehen sich auf hochqualitative Stücke (über deren Preise man manchmal auch geteilter Meinung sein kann) die man mit deinen nicht vergleichen kann, da sie von viel minderer Qualität sind. Ich hoffe du verzeihst mir meine offenen Worte und bist jetzt nicht zu sehr enttäuscht.

Viele Grüße
Carsten