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Mineralien von brennende steinkohlehalden
uwe:
Hallo Frank,
selbst war ich nicht auf den Halden in Freital, aber u.a. habe ich von dort winzige Selenkristalle auf Matrix.
Gruß Uwe
tobias:
@ Frank: nein, ich war noch nicht auf der halde, hab mir das aber für die nächste Zeit vorgemerkt...
Frank de Wit:
ich wurde gerne mitgehen !
aber es ist eine seehhhrrr lange autofahrt ab Maastricht ;-)
giantcrystal:
Hallo Frank
etwa die Hälfte der kleinen Steinkohlehalden im Schaumburger Steinkohlenrevier zwischen Minden und Hannover sind rot, die andere Hälfte schwarz. Die Farbe geht eindeutig auf frühere Schwelbrände zurück. Aktiv ist aber nichts und besondere Mineralien habe ich dort auch noch nicht gefunden.
Weiter gibt es die bekannten "Pseudovulkane" im Bereich des Tagebaues Kalbe und er Stinksteinwand am Meissner in Osthessen mit immer wieder aufflackernden Kohleflözbränden, ebenso am benachbarten Hirschberg. Auch in der Nähe ist das klassische Porzellanjaspisvorkommen am Bühlchen bei Epterode, das als "high temperature - low pressure" Metamorphose Eingang in die Literatur gefunden hat und als Kohleflözbrandbildung interpretiert wird.
Dann habe ich noch eine Stufe Gips als sehr feinfaserige Kristalle auf rotem gefritteten Tonstein aus der Braunkohlegrube bei Bischofsheim in der Rhön - recht hübsch und außergewöhnlich.
Und schliesslich gibt es noch die brennenden Kohleflöze von Ravat in Tadaschikistan (?)
So, mehr fällt mir nicht ein
Glück Auf
Thomas, der gerade aus der Toskana zurückgekehrt ist
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