Na ja, von gigantischen Vorkommen im Zusammenhang von Toarc-Ammos
aus Südfrankreich zu sprechen ist völlig übertrieben.Leider ist es nicht so ! :'(
Wenn man dort im Anstehenden graben würde ... dann würde man
ganz sicher nicht die Anzahl an Ammos finden die man nach
einem Regen an der Oberfläche findet.
Ich weiß nicht ob Du schon mal in Südfrankreich gesammelt hast ...
aber wenn Du zu einer Zeit kommst wo schon viele "Urlauber"
über die bekannten Fundstellen drübergegangen sind ...
dann wirst Du kaum mehr etwas gescheites finden.
Wenn Du aber zu einer Jahreszeit dort sammelst, wo es häufig Regen
gibt und deshalb wenig Sammler unterwegs sind ( außer den Lokal Heroes),
dann sieht das Bild schon wieder ganz anders aus.
Es ist also alles eine Sache der Verwitterung, der Erosion und des Wassers
dass man dort manchmal mehr manchmal weniger findet.Aber keinesfalls ist es so dass dort die Fossilien in gigantischen
Mengen rumliegen bzw. in den Schichten verteilt sind.Es gibt auch bei uns Schichten, in denen man "relativ" viel findet -
verglichen mit anderen Schichten vielleicht sogar massenhaft viel.
Ich hatte schon Baustellen, da hab ich auf ca. 1-2 Kubikmeter Ton
im entsprechenden Schichtniveau locker mal an die 1000 Ammos
(alle Größen und alle Erhaltungsstufen mitgezählt) gefunden.
Da kannst Du dann von einer hohen Fossildichte sprechen.
Aber nicht in Südfrankreich wo die Fossildichte viel viel geringer ist.
- Thomas -
Südfrankreich hat gigantische Vorkommen an Pyrit Ammos aus dem Toarcien.