Also, ich übe mich gerade darin, Acryglas-Sockel so nach und nach einigen (wackeligen) Stufen zu verpassen.
1. Bezugsquelle: Ich bin einfach zu einem Betrieb gegangen, die Werbeschilder u.a. anfertigen (Leuchtkästen, Schautafeln...). Bei denen darf ich in der Reste-Kiste suchen und finden. Kost nen Beitrag zur Kaffee-Kasse...
2. Material: Vorsicht vor extrudiertem Acryl-Glas!!! Das schmiert wie Sau und is nich blank zu kriegen, höchstens mit der harten Methode:
3. Bearbeitung mit "harter Methode": man nehme Probegas, einen Brenner, eine zange und schmelze drauf los. Die Kunst besteht darin, so lange zu drauf zu halten, bis alle Schrunden vom Sägen weggeschmolzen sind und aufzuhören, noch bevor die kanten verrunden. Mir gefällt das Ergebnis nich so gut, daher die "softe Methode": Handarbeit! Schleifen in mehreren Schleifgängen bis mindestens 800er Korn runter, besser noch bis 1000er Korn. Dabei von Schleifgang zu Schleifgang den Winkel um wenigstens 40° versetzen, um erkennen zu können, ob alle vom gröberen Vorschleifen herrührenden Unebenheiten egalisiert sind. Am Ende poliere ich auf Filz mit wachsgebundenem Chromoxid, s´´mag aber auch anderes Poliermaterial gehen. Nur nicht zu schnell den Filz laufen lassen, sonst: Brand!
4. Wer absolut keinen Draht zu solchem Gefissel hat, sollts bleiben lassen. Es ist etwas ziemlich zeitaufwändig...
Micha