Vermischtes / Miscellaneous / Varios > Dies und Das / this and that
Verstrahltes Bitumen , leicht floureszierende ,russische Dachpappe , DDR 1977
(1/1)
pseudonym:
Es ist mir schon klar das ich mit diesem Thema etwas im trüben fische ,aber heute hat mir ein älterer Berufskollege (Dachdecker ) folgendes erzählt , an seiner Glaubwürdigkeit habe ich keine Zweifel ,kenne ihn sehr gut .
Er hat wohl ca. 1977 im Keller der Harlass Gießerei in Wittgensdorf eine Abdichtung eingebracht , damals wurde noch nicht mit Schweißbahn gearbeitet sondern man hatte nen Teerofen in dem die Masse geschmolzen wird , die wird dann in Gießkannen gefüllt ausgekippt und dann wird die Dachpappe reingerollt , man muss dabei drauf achten das an den Nähten immer ordentlich Masse rausläuft - nur dann wirds wirklich dicht .
Manchmal wird das heute noch bei Brückenabdichtungen oder Tiefgaragen / Begrünung gemacht
Ihm fiel auf das die Charge russische Dachpappe die da verarbeitet wurde seltsam aussah , fast wie ein kaum merkliches floureszieren , gelbgrünlich - zum Feierabend hatter er trotz Arbeit im Keller - Sonnenbrand im Gesicht. (!)
Von der Hitze die das Bitumen abstrahlt kommt das nicht dann hätte man das ständig bei solchen Arbeiten.
Er ging zum Artzt , aber den hats nicht sonderlich interessiert , hatte auch keine weiteren Symptome - so geriet die Sache in Vergessenheit - war ja zu der Zeit auch bestimmt besser so .
Kann es sein das es möglich ist das einige Erdöle aus denen Bitumen hergestellt wird strahlen , und sich die Strahlung evtl. im Herstellungsprozeß aufkonzentrieren kann ?
Es ist auch so das als Trennmittel auf Dachpappen und Schweißbahnen verschiedene Sande ,Splitte oder Talkum aufgebracht wird .
Das floureszieren könnte in Richtung der Uranglimmer deuten - nur frage ich mich ob die stark genug strahlen das es möglich ist in ca. 1,60 m Entfernung eine Strahlenverbrennung auszulösen ? (Er ist ca. 1,80 groß )
Ich meine bei der Entfernung - da überschlägt sich doch der Geigerzähler ? :o
Sagen wir mal der Raum wäre 15 qm groß gewesen , ich denke da müsste ne ganz ordentlich Dosis zusammenkommen um so ne Verbrennung auszulösen .
Die Frage ist ob natürliche Strahler die erforderliche Dosis zusammenbringen , oder ob da vielleicht irgendein Abfall drin gewesen sein könnte ?
Im übrigen gehts ihm dem Alter entsprechen ganz gut .... :D
Stefan:
Hallo Robert,
Bitumen wird meines Wissens zur Abschirmung radiaktiver Strahlen verwendet. Bitumen besitzt durch seine Hohe Dichte eine Hohe Absorbtionsfähigkeit gegen Betastrahlen.
Bei derartig umfangreicher Verstrahlung würden sich vermutlich auch Spätfolgen einstellen die weitere Indizien liefern würden. Die Rötung kann auch einer allergischen Reaktion, Hitze etc. geschuldet sein.
Viele Grüße Stefan
ger steinn:
Hallo Robert,
Uran ist ein Alpha-Strahler und Alpha-Teilchen haben an Luft nur wenige cm-Reichweite bevor so durch Stoßprozesse mit Luftmolekülen vernichtet sind.
Abgesehen davon teile ich Stefans Meinung - wäre die Hautrötung durch akute Verstrahlung entstanden, wäre der gute Mann schon für 15-20Jahren an Hautkrebs eingegangen.
Die Farbe des Bitumens könnte durch einen sehr hohen Schwefelgehalt bedingt sein - vielleicht kam es durch das Erhitzen zur Bildung schwefliger Gase, die die Hautrötung hervorriefen?! Aber das hätte man eigentlich riechen müssen... k.A.
pseudonym:
Ich kann euch da nur zustimmen , also die Hitze wars sicher nicht - die haben damals oft sowas gemacht .
Ich denke eigentlich auch das wenn das ne Strahlenverbrennung gewesen wäre und bei der Dosis in der Entfernung - hätte er eigentlich eingehen müssen - vielleicht wars doch ne Allergie .
Kann jemand sagen was mman für ne Dosis man in 1,6 m Entfernung abkriegen müsste für sagen wir mal ne deutlich Hautrötung ?
Geben solls das ja ....
Navigation
[0] Themen-Index
Zur normalen Ansicht wechseln