Mineralien / Minerals / Minerales > Gemischte Bildbeiträge
Bildausschnitt bei Mikrofotos?
Embarak:
--- Zitat ---P.S.: Meine Frage, ab wann man von KS und ab wann man von HS spricht, war durchaus ernst gemeint. Vielleicht kann mir das noch jemand beantworten?
--- Ende Zitat ---
Jep, Markus, das Lexikon kann es: ;)
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Stufe
wilbi:
Hallo, laut der Gliederung im Link sind Micromounts bis 25 mm, die Kleinstufen fangen bei 50 mm an. Was ist mit den Stücken von 25 mm bis 50 mm? Etwa MM plus?
Gruß
willi
Harald Schillhammer:
--- Zitat von: etalon am 25 Nov 15, 23:17 ---Was mich interessieren würde: Welche Tubuslinse benutzt du mit 160mm BW? Was hast du für einen Abstand zwischen Objektiv und Tubuslinse (gibt es Reflexionen)?
--- Ende Zitat ---
160mm ist nicht die Brennweite sondern die Extension. Die Mitutoyos sind für eine Auszugsverlängerung von 160mm optimiert. Als Tubusoptik (200mm BW) verwende ich die Original Mitutoyo. Ein Freund von mir verwendet ein Zeiss Sonnar (hab vergessen welche BW) und ist sehr angetan von der Qualität. Reflexionen (im Sinne von Streulicht an der Linse) habe ich mit den Mitus keine. Was mir aber am meisten taugt ist, dass sie praktisch völlig CA-frei arbeiten.
Was du nicht ausser Acht lassen darfst ist, dass du auch einen (am besten motorisierten) Makroschlitten brauchst, der Schrittweiten von einigen µm anstandslos schafft.
--- Zitat von: etalon am 25 Nov 15, 23:17 ---Die Abstandshülsen, welche ich benutze sind innen rau und mit mattschwarzem Fotolack überzogen. Sollte es trotzdem zu Reflexionen kommen, werde ich etwas Velour einkleben. Die Kameras zu reinigen ist nicht das Problem. Das habe ich auch schon des öfteren gemacht. allerdings versuch ich das zu vermeiden, wenn es geht. Ein Kratzer ist in den weichen optischen Gläsern schnell drin, und bei Öffnungsverhältnissen um die f/20-80 bei der Mikrofotografie und dem damit einhergehenden, fast parallelen Strahlengang sieht man diese auch in kleinster Größe (das ist auch der Grund, warum man selbst den kleinsten Dreck noch störend wahrnimmt). Dreck geht wieder weg, Kratzer nicht...
--- Ende Zitat ---
O.k., deine Abstandshülsen dürften dann kein Problem darstellen.
Die Sensoren sind alles andere als weich und halten schon was aus - du reinigst ja nicht mir einer Drahtbürste ;). Wie du richtig schreibst, ist die effektive Apertur bei dieser Art der Fotografie sehr klein, d.h. auch der Sensorstaub wird sehr deutlich abgebildet.
--- Zitat von: etalon am 25 Nov 15, 23:17 ---Zwei Fragen seien mir noch gestattet: Welchen Balgen benutzt du (kannst du empfehlen)? Und wie sieht es mit der Abbildungsleistung der Mitutoyos an einem VF-Sensor in den Bildecken aus? Hast du da einen merklichen Abfall der Bildqualität im Vergleich zu Mitte?
--- Ende Zitat ---
Ich verwende einen Novoflex-Balgen der neueren Generation. Sehr robust und solide.
Bzgl. Abbildungsleistung auf VF kann ich nicht meckern, zumindest beim 10x und 20x. Beim 5x merkt man schon einen leichten Qualitätsabfall zum Rand hin. Was wichtig ist: die Auszugslänge von 160mm sollte nicht unterschritten werden, denn dann merkst du garantiert was in den Randbereichen, ausserdem verlierst du Auflösung. Längerer Auszug ist da eher möglich, sollte aber nicht übertrieben werden, denn dann marschiert die effektive Apertur sehr deutlich in den Diffraktionsbereich.
Für Bildbreiten über 7mm kann ich wärmstens Vergrößereroptiken (in Retrostellung) empfehlen. Ich benutze ein Rodenstock Apo-Rodagon N 50/2,8.
PS.: Da auch von Zeiss Luminaren (nicht Laminar) die Rede war - wenn man noch ein wirklich gutes bekommt, lohnt sich die Anschaffung durchaus. Das optisch beste ist das 63mm. Ich verwende hin und wieder ein Leitz Photar 25mm (fast baugleich zu den Luminaren) und zwar dann wenn ich Mineralien (z.B. nadelige) fotografieren muss bei denen sich sehr viele Strukturen überlagern. Die Mikroskop-Optiken haben durch die fast nicht vorhandene Schärfentiefe den Nachteil, dass die im Unschärfebereich liegenden Teile einen Unschärfeschleier verursachen oder Halos entlang der Kanten der sich überlagernden Strukturen. Die Lupenobjektive kann man abblenden und die größere Schärfentiefe reduziert diese Halos und Schleier (allerdings geht das auch nicht bis zum Erbrechen weil die Diffraktion - je nach Auszugslänge - dann einiges an Qualität kostet). Die etwas schlechtere Bildqualität im Vgl. zu den Mitutoyos nehme ich dann gerne in Kauf.
lg
etalon:
Hallo Embarak,
danke, genau das habe ich gesucht...
Gruß Markus
etalon:
Hallo Willi,
wenn du den obigen Link noch mal genau durchliest, dann wirst du feststellen, dass da bei KS "ab Micromount bis ca. 5-7cm" steht... ;)
Gruß Markus
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln