Hallo Markus,
Der Begriff "Originalgröße" in der ersten Vergrößerungsstufe eines Lexikonfotos für den nächsten Vergrößerungsschritt
lässt leider einen gewissen Interpretationsspielraum. Hatte das schon wiederholt bemängelt.
Scheinbar gehen viele user davon aus, daß damit die volle Auflösung des Equipments gemeint sein muss und laden Bilder in einer Größe hoch,
bei der ich auch mit einem 24"-Monitor ellenlang in alle Richtungen scrollen muss, um dann leider nur zu deutlich die Schwächen eines Fotos
wie z.B. Stacking-Artefakte, chromatische Aberration und Unschärfen wahrzunehmen, aber keine Übersicht mehr über das Foto habe.
Bei Bildbewertungen gibt das bei mir (fast) immer Abzüge.
Es spricht für Dich und Deine hohen Ansprüche, daß Du mit dem Erythrin mit Stacking-Artefakten gehadert hast.
Nicht jeder betrachtet seine Bilder so selbstkritisch.
( Von Bildbreiten von 1,5 mm kann ich übrigens nur träumen...

)
Ich skaliere meist auf 1200 Höhe und damit Breite um die 1600/1700 Pixel.
Gibt eine gute Übersicht bei ausreichender Detailwiedergabe. Größer würde keine zusätzliche Bildinformation liefern.
Ob Speicherplatz heute noch ein Problem ist, kann uns Stefan sicher auf den neuesten Stand bringen.
Zu große Dateien brauchen aber bei denen längere Ladezeiten, die noch kein schnelles Netz haben.
Betrifft mich zwar nicht, soll es aber noch vereinzelt geben...
Wie Du auch schon ansprichst, sind allerdings auch renommierte Fotografen vertreten - z.B. Lavinsky, Chinellato oder Wolfsried -
deren Bilder für meinen Geschmack oft ein bisserl klein ausgefallen sind.
Bin gespannt auf andere Meinungen zu diesem Themenbereich.
Könnten die Moderatoren eigentlich ein eigenes Thema draus machen, ehe wir ins off-topic geraten.
Grüße
Norbert