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Autor Thema: Bildausschnitt bei Mikrofotos?  (Gelesen 194772 mal)

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Offline Embarak

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #60 am: 25 Dec 15, 14:54 »
Hallo,

Ich will natürlich niemanden zur Camera Raw überreden...  ;)
Farbkorrekturen sind ja nur ein kleiner Teil der vielseitigen Möglichkeiten.
Zum Schärfen gibt es dort 4 Schieberegler, zum Entrauschen sogar 5.
Mit CR funktionieren auch Batch-Verfahren aller Formate, sofern man die Bilder über die Bridge auswählt und von dort in CR öffnet.
(Nach Bearbeitung allerdings nicht "Bilder öffnen" sondern "Bilder speichern" !)

Nun ja, es führen viele Wege nach Rom.
Norbert

Offline Harald Schillhammer

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #61 am: 25 Dec 15, 16:06 »
Nun ja, es führen viele Wege nach Rom.

So ist es. Und ein gewohnter work flow spielt auch eine große Rolle. Ich verwende zum Entrauschen ein plug-in (Noiseware Pro) und Schärfen tu ich mit einer selbst geschriebenen Action in PS. Hab vor einiger Zeit mal ACR ausprobiert und mich nicht damit anfreunden können, wahrscheinlich weil ich (als Nikonian) Capture NX2 gewohnt bin. Ausserdem liest die proproetäre software die Weissabgleichsinfos genauer aus. Arbeite hin und wieder auch mit Capture One Pro - gefällt mir auch sehr gut.

Offline etalon

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #62 am: 25 Dec 15, 16:40 »
Hallo zusammen,

ja, den LAB-Farbraum habe ich vor einer ganzen Weile mal bei meinen Astroaufnahmen probiert, bin damit aber nicht richtig warm geworden.

Ich entwickle grundsätzlich alle meine Bilder erst einmal mit ACR (V.9.1.1) und mache auch dort den Weißabgleich. Dann werden alle als 16bit TIFFs im Batchverfahren gespeichert, da ZS keine RAWs frisst. Danach geht es dann in die diversen Stackingsoftwares.

Gestern Abend, als alle im Bett waren, habe ich mal noch einen 330 Ebenen-Stack von gediegen Gold gemacht, welches in ziemlich komplexer, blechartiger Struktur ausgebildet war. Damit ist aber bis jetzt jede Stackingsoftware heillos überfordert. Ich habe kein einziges vernünftiges Ergebnis rausbekommen. Mal sehen, ob da noch etwas zu retten ist, sonst muss ich die Daten verwerfen (schade um die Zeit...).

Grüße Markus

Offline Nathan

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #63 am: 25 Dec 15, 17:47 »
Hallo Markus,
ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, doch 330 Ebenen? Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt!  :D
Grüße
Philipp

Offline Harald Schillhammer

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #64 am: 25 Dec 15, 17:50 »
Damit ist aber bis jetzt jede Stackingsoftware heillos überfordert.

Überfordert womit?

Offline etalon

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #65 am: 25 Dec 15, 18:06 »
Zitat
doch 330 Ebenen?

...ja, das läppert sich schon bei 1mm Bildtiefe...

Zitat
Überfordert womit?

Wenn ich das wüsste, dann könnte ich ja was dagegen unternehmen. Wahrscheinlich liegt es an diversen Überlappungen des Golbleches, wo dann am Rand Artefakte entstehen, welche einen Großteil der Abbildung kaputt machen. Am besten hat noch ZS P-Map funktioniert, aber auch das macht an den hellen Bildteilen gruselige Artefakte und die Überbetonung der Lichter samt einhergehender Farbverfälchung machen das Ganze auch nicht besser.

Mal sehen, vielleicht versuche ich mal nur jedes zweite Bild zu stacken...

Grüße Markus

Offline Sebastian

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #66 am: 25 Dec 15, 18:18 »
Hallo,
bei so vielen Aufnahmen könnten Zwischenstacks helfen.
Gruß Sebastian

Online geni

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #67 am: 25 Dec 15, 18:37 »
Hallo Markus,

wie groß war denn da die Bildbreite und was für ein Objektiv hast Du dazu verwendet?

Gruß
Gerhard Niceus (geni 8))

Offline loismin

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #68 am: 25 Dec 15, 18:55 »
Hallo


Uuuuuahhhhhhhh wenn ich hier so mitlese glaub ich manchmal ich befinde mich im Raumschiff Enterprice  ;)
Ich glaub ich lass das fotografieren lieber  ;D

Frohe Weihnachten.

Loismin

Offline Harald Schillhammer

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #69 am: 25 Dec 15, 19:51 »
Ich glaube 330 Bilder ist totaler overkill. Mit meinem Mitutoyo 10X decke ich 1 mm Bildtiefe mit 125 Aufnahmen ab.
Je mehr Einzelbilder, umso mehr Artefakte handelst du dir ein. Gold ist zugegebenermaßen nicht einfach, aber zeig mal das Endergebnis her, dann kann man sich ein Bild der Probleme machen. Ich denke es könnte auch an der Beleuchtung liegen.
lg

Offline Harald Schillhammer

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #70 am: 25 Dec 15, 19:54 »
Hallo


Uuuuuahhhhhhhh wenn ich hier so mitlese glaub ich manchmal ich befinde mich im Raumschiff Enterprice  ;)
Ich glaub ich lass das fotografieren lieber  ;D

Frohe Weihnachten.

Loismin

Lois, das hört sich schlimmer an als es ist. Habe vor kurzem einem kompletten Nackerbatzl das Fotografieren von Mikros beigebracht und mittlerweile produziert auch er recht passable Ergebnisse.
Es kann allerdings nicht schaden zu verstehen welche technischen Prinzipien sich dahinter verbergen, sonst muss man bei Problemen immer andere fragen was zu tun sein könnte.

Offline etalon

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #71 am: 25 Dec 15, 20:08 »
Guten Tag,

@Sebastian:
Zitat
bei so vielen Aufnahmen könnten Zwischenstacks helfen.

Ja, da bin ich gerade dran. Mal sehen ob es was bringt...

@Gerhard:
Zitat
wie groß war denn da die Bildbreite und was für ein Objektiv hast Du dazu verwendet?

Die Bildbreite war ca. 1,5mm. Das Objektiv ist mein Übungsobjektiv Leica HC PL Fluotar 10x/0,3

@Lois:

Willkommen im Weltraum!  ;D

@Harald:
Zitat
Mit meinem Mitutoyo 10X decke ich 1 mm Bildtiefe mit 125 Aufnahmen ab.

hmm, möglicherweise. Ich hab testweise auch mal nur jedes zweite Bild gestackt. Muss die Resultate aber noch vergleichen. Eigentlich sollten im Mittel 3,3um pro Ebene nicht zu viel sein. Ich habe bei den anderen Bildern die selbe Schrittweite genutzt. Wenn die Stacks mit verschiedenen Methoden durch sind, stelle ich die Bilder hier gerne zur Diskussion.

Bis nachher,
Gruß Markus

Offline etalon

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #72 am: 26 Dec 15, 01:18 »
Hallo zusammen,

nach endlosen Tests hat schlussendlich das Stacken in 8 Teilen in Helicon das brauchbarste Ergebnis hervorgebracht. Dabei ist das Endergebnis eine Kombination aus den besten Bildteilen der Stackingalgorythmen A, B und C (Bildbreite ca. 1,5mm). Besser bekomme ich es nicht hin, das muss reichen. Was für eine Zicke, so ein Goldblech...  ;)

Auf der Stufe befindet sich noch eine ganze Menge ged. Gold, ich weiß aber nicht, ob ich mir das noch mal antue. Mal sehen...

Grüße Markus

Offline Harald Schillhammer

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #73 am: 26 Dec 15, 08:54 »
So schlecht ist das eh nicht - sieht man von den bekannten optischen Schwächen ab. Wie gesagt - ich bin mir sicher, dass du mit einem Drittel der Aufnahmen auch durchgekommen wärst.
So extrem glänzende Dinger erfordern extrem diffuses Licht. Ich fotografier sowas mittlerweile sehr gerne, offenbar weil ich den Dreh heraus habe, dafür gibt es andere Situationen die mich ins Schwitzen bringen.
Hier mal ein Beispiel eines glänzenden Minerals mit dem ich überhaupt nie Schwierigkeiten habe (Molybdänit, BB 2.9 mm).


Offline etalon

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Re: Bildausschnitt bei Mikrofotos?
« Antwort #74 am: 26 Dec 15, 21:19 »
Hallo Harald,

hmm, naja, irgend wie hatte ich mir besseres erhofft... Aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben.

Zitat
Wie gesagt - ich bin mir sicher, dass du mit einem Drittel der Aufnahmen auch durchgekommen wärst.

Wahrscheinlich hast du recht. Ich habe mal nur jedes zweite Bild gestackt, und konnte im Vergleich zum ersten Stack nicht wirklich einen Unterschied erkennen, allerdings auch bei den Artefakten nicht...

Dein Molybdänbild ist klasse! was war denn da für eine Kamera daran beteiligt? Mann, was freu ich mich auf eine vernünftige Optik...

Grüße Markus

 

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