Hallo,
a.)
hmm, also eine Zwillingsbildung liegt sicher nicht vor.
schnipp
b.)
Warum? Wenn ich als Ansatzpunkt für eine Loch-Ätzfigur eine kleine Verletzung der Kristalloberfläche oder eine Kristallbaufehler vermute hängt doch die Größe der Ätzfigur eher von der Ätzdauer und Intensität, weniger von der Qualität der Angriffsstelle (in der Fläche) ab.
a.) Stimmt, ich hatte die Zwillingsbildung als ein mögliches Beispiel für einen Flächenfehler angeführt.
b.)
Ätzgruben entstehen nicht wahllos auf der Kristallfläche, sondern fast nur an Versetzungen, denn bei Ätzungen wird oft folgendes gefunden:
- Ätzgruben haben die gleiche Größe (sagtest Du auch)
- nach dem Polieren kommen die wieder an den gleichen Stellen beim Ätzen
- die zwei Spaltflächen eines Kristalsl zeigen korrespondierene Ätzgruben
- Dünne Scheiben haben unten und oben Gruben.
- An Kleinwinkelkorngrenzen sind es Reihen an Gruben.
(frei nach Kleber)
Nach meinen Erfahrungen beim Ätzen und Lösen von Kristallen sind die Risse eher tiefe unregelmässige Täler. Die Störung im Riss ist meist größer als nur die wenigen Gitterkonstanten einer Versetzung. Deshalb bin ich der Meinung bei Rissen oder Löchern im Kristall muessten die Ätzstrukturen unterschiedlich gross sein im Vergleich zu den einzelnen Ätzgruben.
Ich gebe aber offen zu, nie so bewusst die Flächen von CaF2 betrachtet zu haben. Meine Ätzgruben waren meist auf Granat, Saphir, synth. Perowskiten oder Rutil.
MfG
Frank