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Autor Thema: Stein mit Metallkügelchen / Schlacke aus einem industriellen Schmelzproze?  (Gelesen 8658 mal)

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Scivaro

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Hallo zusammen,

ich habe schon 2 Geologen angeschrieben, doch keiner konnte mir sagen, um welchen Stein es sich handelt. Das Gestein, in das die Kügelchen eingebettet sind, ist sehr hart. Die Farbe ist grün-bläulich. Weiteres Gestein um die Fundstelle herum deutet auf eine vulkanische Aktivität hin (Lava und Vulkanglas). Jedoch haben auch Nichteisenmetallstücke in verschiedenen Größen und verschiedener Materialien, als Einzelstücke oder in Verbindung mit Gestein oder Vulkanglas, im Umfeld gelegen. Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden. Fundstelle ist leider nicht näher zu bestimmen, jedoch muss diese im östlichen Korea liegen.

Wäre schön, wenn jemand eine Idee hat oder gar weiß, worum es sich hier handelt. Vielen Dank!

Momentan geht es mir hier nur um die Probe in den Bildern. Später stelle ich auch noch die anderen Stücke zur Diskussion, wie eben die Metalle.

Online oliverOliver

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #1 am: 08 Feb 16, 18:50 »
Zitat
Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.

bist du dir da wirklich sicher ?

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #2 am: 08 Feb 16, 18:52 »
Sieht sehr nach anthropogener Schlacke mit eingeschlossenen Schmelztröpfchen aus.

Scivaro

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #3 am: 08 Feb 16, 19:06 »
Zitat
Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.

bist du dir da wirklich sicher ?

Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten. Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.

Scivaro

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #4 am: 08 Feb 16, 19:10 »
Sieht sehr nach anthropogener Schlacke mit eingeschlossenen Schmelztröpfchen aus.

Das würde ich auch so sehen, wenn nicht Steine unter den Funden wären, die eine Unmenge Metallkügelchen als Einschlüsse haben, deren Größe / Durchmesser teilweise unter 1 mm liegen. Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren.

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #5 am: 08 Feb 16, 19:31 »
"... Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen."

Es ist schon lange bewiesen, dass dies kein Meteoriteneinschlag war.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chiemgau_impact_hypothesis
https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemgau-Einschlag


"Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren."

???

Scivaro

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #6 am: 08 Feb 16, 19:59 »
"... Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen."

Es ist schon lange bewiesen, dass dies kein Meteoriteneinschlag war.
https://en.wikipedia.org/wiki/Chiemgau_impact_hypothesis
https://de.wikipedia.org/wiki/Chiemgau-Einschlag


"Deren Entstehung scheint eine Explosion zugrunde zu liegen, da sonst die Kügelchen zu größeren Kugeln zusammenlaufen würden, bevor sie erstarren."

???

Hallo Uwe, ich bitte Dich, etwas beizutragen und nicht Wikipedia zu zitieren, um damit Aussagen anderer zu verunglimpfen, zumal Du dessen gesamte Aussage nicht kennst. Mit Fragezeichen kann man nichts zur Lösung eines Problems beitragen.

Das Beispiel mit dem Chiemgauer Meteoriten kommt von mir, da ich dem Zusammenhang Bilder von Gestein gesehen habe, das mit dem von mir vergleichbar ist. Der Geologe hat lediglich mit seiner Aussage bestätigt, dass es durchaus möglich sein, dass das Gestein auch Meteoriten-Ursprungs sein kann. Das wiederum unterstreicht meine These von einer Explosion.

Hier stehen sicher nicht Aussagen von Leuten zur Disposition, die ernsthaft versuchten, eine Lösung zu finden.

Mir ist jedoch klar, dass Metall in flüssigem Zustand wie jede Flüssigkeit das Bestreben hat, zusammenzulaufen. Da es sich teilweise um sehr viele kleine und kleinste Kügelchen handelt, die sehr nahe beieinander liegen, liegt es auch nahe, dass diese schon erstarrt waren, als sie in das Gestein eingeschlossen wurden. Kleine und kleinste Kügelchen entstehen sicher am ehesten, wenn diese durch Explosion entstehen und dabei auch abkühlen, wodurch die regelmäßige Kugelform zu erklären wäre. Explosionen solcher Art können auch sehr gut durch plötzliches Abkühlen entstehen, was dann wiederum für das mögliche Vorkommen an der Küste spricht.

Offline heli

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #7 am: 08 Feb 16, 20:16 »
Frisch dabei, und erklärt schon einem der bekanntesten Mineralogen wo es lang geht.

Forsches Startup.  :o

Offline cyp

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #8 am: 08 Feb 16, 20:45 »
Zitat
Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.

Zitat
Das Beispiel mit dem Chiemgauer Meteoriten kommt von mir (...)

Ja, von wem kommt es denn nun?
Du scheinst dir auch sehr sicher zu sein, dass die Fundstelle im östlichen Korea liegen muss, dennoch sei diese nicht näher zu bestimmen und trotzdem weißt du, was für Gestein in näherer Umgebung liegt?
Habe ich ein Problem mit dem Verstehen oder ist das verwirrend formuliert? Und eventuell solltest du den Rat anderer erst freundlich hinterfragen, bevor du ihn verunglimpfst.  ;)

Zitat
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten.

Dies muss ein anthropogenes Erzeugnis ja nicht zwangsläufig ausschließen.

Scivaro

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #9 am: 08 Feb 16, 20:52 »
Zitat
Eine andere Deutung hatte einer der beiden Geologen, der sogar einen Meteoriten als Ursprung ins Gespräch brachte, da Ähnlichkeiten mit Gestein des Chiemgauer Meteoriteneinschlages bestehen.

Zitat
Das Beispiel mit dem Chiemgauer Meteoriten kommt von mir (...)

Ja, von wem kommt es denn nun?
Du scheinst dir auch sehr sicher zu sein, dass die Fundstelle im östlichen Korea liegen muss, dennoch sei diese nicht näher zu bestimmen und trotzdem weißt du, was für Gestein in näherer Umgebung liegt?
Habe ich ein Problem mit dem Verstehen oder ist das verwirrend formuliert? Und eventuell solltest du den Rat anderer erst freundlich hinterfragen, bevor du ihn verunglimpfst.  ;)

Zitat
Ja, ich bin mir ziemlich sicher, da die anderen Funde aus der unmittelbaren Umgebung auch auf vulkanischen Ursprung hindeuten.

Dies muss ein anthropogenes Erzeugnis ja nicht zwangsläufig ausschließen.

Hallo. Da es hier scheinbar hier mehr darum geht, das zuvor Geschriebene zu zerpflücken, als konstruktiv etwas beizutragen, lösche ich mein Konto einfach. Tschüß

Offline Harzsammler

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #10 am: 08 Feb 16, 21:08 »
Auch wenn es nicht dem Wunschgedanken entspricht: es wird wohl Schlacke sein, angefallen beim Verhüttungsprozess nach dem Krupp-Renn-Verfahren.

Grüße,
Michael

Offline Kupperdroll

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #11 am: 08 Feb 16, 22:59 »
Hallo!

Das ist definitiv Schlacke aus einem industriellen Schmelzprozeß.Habe ich tausendfach gesehen und in den Händen bzw. am Ofen gesehen.

MfG

Online Geomaxx

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #12 am: 09 Feb 16, 07:49 »
Hi,
sowas hatten wir schonmal:
www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,32490.msg249622.html#msg249622
Grüßle und Glück Auf!
GEOMAXX

Offline stoanklopfer

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #13 am: 09 Feb 16, 09:18 »
Industrieller Ursprung kann ausgeschlossen werden.

Warum??? Das sieht doch sehr nach einer Schlacke aus!

Offline Sebastian

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Re: Stein mit Metallkügelchen
« Antwort #14 am: 09 Feb 16, 09:39 »
Wenn jemand eine Bestätigung sucht, wird er sich kaum mit einer anderen Erklärung abfinden. Hatten wir doch schon häufiger.
Das ist eindeutig Schlacke, aber wer lieber einen Meteoriten gefunden haben möchte, der akzeptiert keine anderen Aussagen.
Da wird solange jetzt gesucht bis man jemanden gefunden hat der meint das könnte schon sein, und schon ist man stolzer Beszitzer und finder eines Meteoriten.
Schade, unwisssenschaftlicher geht es kaum.
Gruss

 

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