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Autor Thema: Dactyloceras aus Schlaifhausen  (Gelesen 8079 mal)

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Offline Fossilea

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Dactyloceras aus Schlaifhausen
« am: 12 Apr 05, 15:02 »
Hallo Kollegen,

ich habe noch einige Handstücke mit Dactyloceras aus Schlaifhausen. Beim Versuch, die Fossilien vom Gestein zu befreien beisse ich mir bislang noch die Zähne aus. Ätzkali oder Essigsäure haben nichts gebracht und die mechanische Präparation erzielte nicht die gewünschten Ergebnisse (gegenüber dem natürlichen Freiwittern).
Weiss jemand Rat ?

Hals- und Steinbruch

Jakob

Offline ceratit

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Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #1 am: 12 Apr 05, 15:47 »
Hallo Jakob!

Schau mal hier nach: http://www.steinkern.de/ unter Präparation tips und tricks - vielleicht hilft dir das ja weiter

Gruss

Oliver

Offline Pleuroceras

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Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #2 am: 13 Apr 05, 21:11 »
Hallo!

Der Bericht auf Steinkern stammt von mir...ich muss allerdings betonen, dass stark berippte Dactylioceraten ziemlich unpräparierbar sind, sofern sie aus den Schlaifhausener Schichten stammen.Das Fossil bildet einfach eine zu feste Einheit mit dem Gestein.
Es gibt natürlich Sammler, die haben es geschafft, mit Ameisensäure, sticheln, kratzen oder schaben,durchaus brauchbare Stücke zu basteln, das lohnt sich aber meines Erachtens bei einem Dacty aus Schlaifhausen nicht.

Grüße, Wolfgang


Offline irinell

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Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #3 am: 26 Mar 06, 14:44 »
Hallo Sammler,

hier habe ich ein Schlaifhausen-Beispiel, das ich erst vor ein paar Tagen präpariert habe.
Verwendet habe ich selbstgemachte Präparierstichel. Bei dem einen Stichel ist eine ganz normale Nähnadel (vom Flohmarkt ;D) einsetzbar, die ich an der Spitze noch nachgehärtet habe. Ich bin selbst erstaunt über die lange Haltbarkeit dieser Werkzeuge.
Die weißen Striche, die Kratzer auf dem Schlaifhausen-Material hinterlassen, habe ich durch abschließendes Fluatieren des Fossils wegbekommen.
Natürlich lohnt sich die Präparation wirtschaftlich gesehen nicht. Man bleibt aber kreativ und freut sich über die Erfahrung, die man sich mit der Zeit aneignet.

Unpräpariert:


Präpariert:


Und hier die Werkzeuge:





Offline flor

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Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #4 am: 26 Mar 06, 16:03 »
Was ist denn "Fluatieren"?  ???
Danke

Offline Soenke

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    • Der Steinkern
Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #5 am: 26 Mar 06, 16:45 »
Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. ;)

Gruß
Sönke

Offline Diego

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Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #6 am: 26 Mar 06, 16:56 »
Hi Flor

Zitat
Was ist denn "Fluatieren"?  Huh
Danke

Fluat ist ein Steinplegemittel. Wozu man es verwendet und wie das aussehen kann, sieht man schön bei irinell.
@ irinell: Tolle Präparation :).

Gruß
Steffen

Offline Tarantino111

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Re: Dactyloceras aus Schlaifhausen
« Antwort #7 am: 26 Mar 06, 18:31 »
Wirklich toll präpariert. Ich habe selbst schon mehrmals Schlaifhausen Ammoniten präpariert und diese bei weitem nicht so gut hinbekommen. Respekt.

Grüße aus dem Lias Epsilon von Altdorf

Tarantino111

amaltheus

  • Gast
Re: Dactylioceras aus Schlaifhausen
« Antwort #8 am: 28 Mar 06, 10:03 »
Hallo Irinell,

Du hast das Stück wirklich gut präpariert.
So gut bekommen die wenigsten Sammler Stücke von dort raus -
trotz Drucklufttechnik und Chemie.
Ich hätte es nicht besser können.

Mit Geduld und Spucke ... bekommt man manche Stücke
halt doch hin ... auch wenn viele Sammler das bezweifeln.
Ich denke das Problem ist - wie Du selber sagst - die Zeit die
man investiert. Die lohnt sich halt meist nicht.
Aber zum Üben ist Schlaifhausen gar nicht schlecht.
Wer das hinbekommt ... der bekommt auch die meisten
anderen Funde (von anderen Fundstellen) raus.

Hut ab ... Präparieren liegt Dir wohl im Blut !

Gruss Thomas


Hallo Sammler,

hier habe ich ein Schlaifhausen-Beispiel, das ich erst vor ein paar Tagen präpariert habe.
Verwendet habe ich selbstgemachte Präparierstichel. Bei dem einen Stichel ist eine ganz normale Nähnadel (vom Flohmarkt ;D) einsetzbar, die ich an der Spitze noch nachgehärtet habe. Ich bin selbst erstaunt über die lange Haltbarkeit dieser Werkzeuge.
Die weißen Striche, die Kratzer auf dem Schlaifhausen-Material hinterlassen, habe ich durch abschließendes Fluatieren des Fossils wegbekommen.
Natürlich lohnt sich die Präparation wirtschaftlich gesehen nicht. Man bleibt aber kreativ und freut sich über die Erfahrung, die man sich mit der Zeit aneignet.






 

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