Hallo zusammen,
mich beschäftigt die Identifikation eines Fundes.
Der Stein ist ca. 8 mm im Durchmesser, sehr leicht und weist große Gasporen auf. Die angeschliffenen Flächen zeigen sich in Blautönen und auch das durch de Schleifprozess pulverisierte Material zeigte einen intensiven Blauton, mit großer Färbewirkung an den Händen.
An dem Fundobjekt wurde eine Elementenidentifikation durch EDX-Verfahren durchgeführt. Möglicherweise nicht das optimalste Verfahren, jedoch stand nur dies zur Verfügung.
Die anhängenden Untersuchungsergebnisse werden aber sicher hilfreich für einige Experten sein.
Das erste Bild mittels BSD Detektor zeigt ein graustufenbild der Elementendichte, bei dem die vielen kleineren hellen globularen Bereiche auffalen. Dazu wurde eine seperate EDX Messung durchgeführt. Verfahrenbedingt lassen sich keine Elemente kleiner als Ord.Zahl 5 nachweisen. Anregespannung waren 20 kV, weshalb nur Elemente größer als Ord. Zahl 33 quantifizierbar sind.
Trotzdem war Au, was dem sputterprozess enststammt - also artefaktischer Natur war - nachweisbar (die kleinen Peaks, die jedoch absichtlich nicht benannt sind). Bei dem Kohlenstoffpeak bin ich mir nicht sicher, ob es sich ebenfalls um ein Artefakt handelt, oder tatsächlich Versbindungsimmernent ist.
Ich bin gespannt auf interessante Hinweise.