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Mineralienfrevler im Thumkuhlental
Detlef:
Hallo liebe Community,
folgender Artikel wurde in der Zeitung gefunden.
http://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/20160518/1936/naturzerstoerer-goldsucher-klauen-quarzit
Hier kann sich jeder seinen Teil denken.
Gruß
Frank-Detlef Paul
Schatten:
Morjen,
::) soso...Goldsucher.
Wenn ich den Text lese krieg ich eine Hassader.
Einerseits hat Herr Rösicke recht: Die Felsen anzuklopfen ist sinnlose Zerstörung.
Leider fehlt der Hinweis für Auswärtige, dass es sich um ein Naturdenkmal handelt.
Somit würden die meisten Sammler gar nicht an den Felsen "knabbern".
Zum Ärgernis:
Den Trampelpfad als gepflegt zu beschimpfen ist schon mehr als frech.
Natürlich haben die Bergleute die ganzen Mineralarten bestimmt bzw. sind diese durch Zufall vom Himmel gefallen.
--- Zitat --- „Warum also diese Zerstörung, nur um sich ein Steinchen in die Vitrine zu stellen?“ Gerhard Rösicke hat kein Verständnis.
--- Ende Zitat ---
Ob der Mann nun Verständnis für Sammler hat oder nicht interessiert mich nicht. Ich moniere ja auch nicht in der Zeitung, dass er evtl. gerne wandert. ;D
Goldsucher klauen Quarzit ist absoluter Quatsch. Wer sucht in dem Gebiet wohl Gold bzw. nimmt statt Quarz den Quarzit (der da gar nicht rumliegt) mit nach hause?
--- Zitat ---„Teile der kristallisierten Quarzstrukturen haben nun Naturfrevler durch ein gewaltsames Herausbrechen stark beschädigt“
--- Ende Zitat ---
???
An den Felsen war außer Calcit eh nix zu erkennen ;D (nein, ich war nicht da klopfen).
Gruß
Silvio
phartm4940:
Moin,
es gibt Leute, die graben mitten im Wald ein Loch(200x200x40 cm) um Doppelender mit der Schubkarre aus dem Wald zu fahren! Da wundert man sich über fast nix mehr, oder?
Solche Wandalen gehören an den Ei... aufgehängt, Punkt!
Nachdenkliche Grüße,
Peter
heli:
Goldsucher, Mineraliensammler ?
Jeder gestandene Mineraliensammler, der schon mal mit Quarzit zu tun hatte, würde so einen Felsen sicher nicht "anknappern".
lohme:
Die Zerstörung von geologischen oder montanhistorischen Lehrpfaden ist bestimmt kein Anliegen von Mineraliensammlern oder Bergbauinteressierten.
Wenn man den Artikel liest, kann es einem schon hochkommen. Es ist mal wieder eine dieser Hetzeaktionen von Menschen, die scheinbar denken, mit der Übernahme der Pflege eines Bereiches, sei es als Verein oder Privatperson, hätten sie die allumfassende Gewalt über das Gebiet. Vermutlich ist es aber auch so, dass der Verfasser des Artikels viel Herzblut in den Lehrpfad gelegt hat und dies als sein Lebenswerk betrachtet. Kann ich auch verstehen. Was ich nicht verstehen kann, ist dass die Zeitung so einen Artikel scheinbar völlig unreflektiert abdruckt.
Ich freu mich schon auf die Wanderer die mich freundlich daraufhin weisen, dass man dies und das nicht darf, auch wenn ich nicht im Harz sammle. (So eine Erfahrung hab ich schon an der Kreideküste auf Rügen hinter mir. Damals kratzte ich mit meinen Sohn einen Donnerkeil aus der Steilwand, als eine Ökotante ankam und meinte ich würde die Kreideküste zerstören. Das ging soweit, dass sie mich an der Schulter packte. Erst als ich ihr androhte, dass sie ins Wasser fällt, wenn sie das nochmal macht, erfernte sie sich unter lautem Geschimpfte.)
Also echt auf solche Artikel kann man verzichten.
Gruß lohme
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