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Autor Thema: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden  (Gelesen 3522 mal)

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Offline guefz

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Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« am: 13 Jan 08, 14:47 »
Hallo,

von der oben angegebenen Fundstelle habe ich ein Problemstück, bei dem ich zur keine Idee habe, was es sein könnte. Die kleinen Kristalle sitzen in Hohlräumen im Quarz zusammen mit kleinen Quarz-xx und braunem Eisen-Dreck. Die ursprüngliche Farbe der unbekannten Kristalle ist wohl Farblos/Weiß, wie auf dem zweiten Bild. Der Querschnitt ist vierseitig, wahrscheinlich rechteckig. Die Mineral-Liste auf Mindat und das Buch von Wilke über die schwedischen Fundstellen haben mir bisher nicht geholfen. In dem Quarzstück gibt es an Erzmineralien noch Pyrit und Pyrrhotin. Was könnte das in dieser Paragenese sein?

Günter

Offline smoeller

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #1 am: 13 Jan 08, 14:56 »
Hallo,

Wie siehts mit Zeolithen aus? Gerade Stilbit ist doch von anderen schwedischen Erzlagerstätten bekannt. Auch Heulandit halte ich für nicht unmöglich. Dann noch Prehnit. Oder Feldspäte. Ist leider anhand des Fotos schwer einzugrenzen.

Glück Auf!
Smoeller

Offline minuwe

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #2 am: 13 Jan 08, 15:02 »
Oder Topas? Phenakit? Was ist denn das für Matrixgestein, außer dem derben Quarz?

Glück Auf
Uwe

Offline guefz

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #3 am: 13 Jan 08, 15:34 »
Hallo,

@Uwe:
Der erzführende Körper wird als Sillimanit-Quarzit beschrieben. Laut Wilke soll es darin auch Topas geben, aber Topas mit so einfacher Flächenausbildung?

@Sebastian:
Die Idee mit den Zeolithen habe ich mal etwas weiter verfolgt und im Goldschmidt mal die Kristall-Bilder verglichen. Danach denke ich, dass Heulandit ausscheidet, da passen mir die Winkel nicht so recht. Am besten passt danach wohl Stilbit, Prehnit würde ich mit mittlerer Wahrscheinlichkeit ansetzen, wenn es um die Kristallflächen geht.

Günter

Offline smoeller

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #4 am: 13 Jan 08, 15:58 »
Hallo,

Möglich wäre dann ja auch noch Sillimanit, auch wenn der in der Regel nadelig auftritt. Aber Zeolith ist hier am wahrscheinlichsten, oder halt Albit.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #5 am: 16 Jan 08, 11:30 »
Phillipsit/Harmotom? (1. Bild)

Offline guefz

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #6 am: 16 Jan 08, 13:12 »
Hallo Uwe,

ich habe mir auch für diese beiden Vorschläge die Zeichnungen im Goldschmidt angesehen und mit meinen Kristallen verglichen. Wenn man nur nach den Kristallflächen entscheiden soll, haben wohl Stilbit, Phillipsit und Harmotom die gleiche Wahrscheinlichkeit.

Was deine Bemerkung in Klammern angeht: meinst du, dass die beiden Bilder unterschiedliche Minerale zeigen? Die zweite Hälfte des Hohlraumes auf dem ersten Bild liegt etwa 5mm neben dem Hohlraum auf dem zweiten Bild.

Günter

Offline oliverOliver

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #7 am: 11 Jul 16, 16:36 »
hallo Günter,
gabs da zwischenzeitlich vielleicht ein Ergebnis ?

Offline guefz

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Re: Enåsen, Ljusdal, Gävleborg, Schweden
« Antwort #8 am: 11 Jul 16, 19:24 »
Nö, das Stück liegt gut verpackt in irgendeiner Kiste und wartet darauf, dass ich mal nicht genügend Neues finde und dann mal Zeit habe, die Altlasten aufzuarbeiten.

bis denn

Günter

 

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