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Silbersulfat / Mangansulfat Lösung
Andreas Schmid:
vielen dank für die antworten. war gerade am weg nach genua und habe mich daher mit der frage nicht intensiv ausseinandersetzen können. wie vorher schon erwähnt ist es kein chemischer nachweis sondern ein nachweis der auf der unterschiedlichen hydrolyse bedingt durch ein unterschiedliches kristallgitter beruht.
und harald ich würde ein wenig aufpassen was ich von mir gebe. möglicherweise schätzt du die leute falsch ein oder dich einfach über.
gruss
andreas
Axinit:
Servus,
schoen, dass Dich die Antworten weitergebracht haben.
Es handelt sich in der Tat um ein relativ simples, physikalisch-chemisches, also ein naturwissenschaftliches Problem:
Zwei polymorphe Substanzen, Aragonit und Calcit, zeigen unterschiedliche Loeslichkeit in Wasser (bei ansonsten gleichen Bedingungen), was in Gegenwart der o.g. Reagenzien (auf einer kurzen Zeitskala) zu unterschiedlichen Farbreaktionen (auf Grund einer Redoxreaktion) fuehrt.
Bevor Du andere der Selbstueberschaetzung bezichtigst, solltest Du Dir noch einmal die Relevanz oder vielmehr Irrelevanz (bez. des Themas) einiger Deiner Einlassungen durch den Kopf gehen lassen.
Experimentelle Naturwissenschaften versuchen genau und vor allem reproduzierbar zu sein. Hierzu gehoeren auch eine eindeutige Terminologie und Nomenklatur, deren Beherrschung fuer die Beschreibung bzw. das Mitteilen & Verstehen von naturwissenschaftlichen Zusammenhaengen (sic !) unabdingbar ist.
Belassen wir es dabei - schoenen Urlaub & viele Funde.
GA
Harald
Harald
Andreas Schmid:
erstens bin nicht ich herablassend sondern du. lies einmal deine bemerkung von wegen am boden legen. und zweitens ist die obere lösungsgleichung von kalk in wasser ein lehrbeispiel für eine art der hydrolyse.
si tacuisses philosophus mansisses.
damit bin ich mit dem thema durch. ich bedanke mich für die darstellung des nachweises und werde jetzt meinen urlaub abseits von kleingeistigen bemerkungen geniessen.
stoanklopfer:
Nur noch zum Schluss für eventuelle übriggebliebene Zweifler: Das ganze nennt man auch "Feigl'sche Lösung". Kann man auch googeln!
Axinit:
Servus,
Andreas hat natuerlich recht: beim Loesen von Kalk in Wasser entstehen Hydroxid-Ionen; es handelt sich tatsaechlich um einen Loesevorgang mit nachfolgender Hydrolyse.
Ich habe dies entsprechend korrigiert.
Harald
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