Hallo Markus,
ich zitiere mal die Mineralienatlas-Seite von Uranocircit (exemplarisch):
"Die Struktur von Uranocircit besteht aus Phosphat-Tetraedern, die mit Uranoxidgruppen, die verzerrte Oktaeder bilden, verknüpft sind. Die Phosphat- und Urangruppen liegen in Schichten, die nur schwach durch Wassermoleküle zusammengehalten werden. Diese Struktur ergibt das typische, plattige Verhalten, die perfekte Spaltrichtung und die relative Weichheit."
Gerade Uranglimmer entwässern häufig (ich habe auch schon gelesen, dass sie nach dem Abbau im Grunde alle dehydriert sein sollen), woraufhin sie so fürchterlich bröselig werden. Ich vermute, dass die erneute Wasseraufnahme die ohnehin lädierte Kristallstruktur zusätzlich destabilisiert. Vielleicht ist es wie bei Anhydrit-Gips eine Volumenzunahme. Das ist aber mehr Spekulation als unanfechtbares Wissen.
Gruß
Jan