Hallo steinfried,
ja Fossilien wären ein Anhalt, sind aber im frühen Flint eher selten. Verkieselt ist die grau-weiße Schicht nicht. Wie schon einführend erwähnt, reagiert sie mit 30% iger Essig-Essenz, also definitiv Kalk.
Hallo stoanklopfer,
erstens, weil ich bei einem Kreide Flint noch nie eine derartige Verwitterung gesehen habe und
zweitens, weil ich glaube mich zu erinnern, vor einigen Jahren in Publikationen ähnlichen stark verwitterten Flint gesehen zu haben, welche von den Fachautoren ins Ordovizium verzeitet wurde. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, zu lange her. Deshalb hier die Anfrage an Euch.
Übrigens das graue Material innen - das ich für Flint halte - regiert auf die Säure nicht, so wie jeder gewöhnliche Kreide Flint es auch tun würde.
Nachtrag: Denkbar wäre schon, dass die innere graue Masse verkieselt ist, schließlich ist die chemische Zusammensetzung gleich. Wäre dann nicht doch eine ehemals organische Matrix wahrscheinlich? Dafür spricht, dass an der Bruchstelle die "Feuersteinsubstanz" mir etwas grobkörniger erscheint, als bei dem üblichen Kreide-Flint.
Dagegen, dass ich - wie schon erwähnt - keinerlei organische Strucktur erkennen kann.
Frage: Würde Euch ein Anschliff mit anschließendem Scann bei der Bestimmung helfen? MfG
Michael