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Ein grüner Stein sucht Bestimmung
54321:
Guten Tag!
Ich bin neu hier. In unregelmäßigen Abständen nehme ich Steine, die mir gefalllen (Form, Farbe, Musterung...) nach Hause. Tausche diese dann auch gegen neue Steine aus, die mir besser gefallen. Inhaltlich habe ich mich mit der Thematik Mineralien aber noch nicht beschäftigt - dies ändert sich gerade. Dank Eures Forums konnte ich schon Wallsteine / Maaseier, die ich habe, identifizieren.
Nun meine erste Frage: Was ist das für ein Stein? Metabasalt?
Fundort: Rheinufer bei Köln (einen kleineren und matteren Stein dieser Art habe ich auch an der Isar bei München gefunden).
Die beiden Steine waren die einzigen, die mir an den Fundorten aufgefalllen sind...
Der Stein fühlt sich eher spreckig an - sehr angenehmes Gefühl in der Hand.
Warum dieser Stein? Das Grün mit der stufigen Musterung gefällt mir. Vermutlich gibt es diesen Stein am richtigen Ort massenhaft.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Sprotte:
Gesteinsbestimmung ist ein schwieriges Geschäft - nur anhand eines wenig geeigneten Fotos umso mehr. Es fehlt wirklich alles: Das Bild ist stark verschattet. Irgendwelche Maßangaben fehlen. Was ist mit der Dichte? Lässt sich das Gestein ritzen (z.B. mit dem Fingernagel, einer Kupfermünze, einem Taschenmesser oder einer Glasscherbe)? Reagiert das Gestein auf Säure (Essig oder Salzsäure)? Ist das Gestein magnetisch? Sind Minerale mit bloßem Auge oder einer Lupe erkennbar?
Viele Grüße
Sprotte
Sprotte:
Weitere Informationen lassen sich z.B. hier finden: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Fragen%20zur%20Bestimmung
Viele Grüße
Sprotte
54321:
Aufgeklickt gibt das Bild sehr gut Farbe und Bänderung wider (Aufnahme bei Tageslicht und geöffneten Fenster).
Zu den weiteren Punkten:
Der Stein ist nicht magnetisch und auch nicht magnetisierbar.
Er hat eine Masse von 64,14g und eine Dichte von 2,62 g/cm3.
Keine Mineralien sichtbar.
Ritzen: Da mir der Stein gefällt, will ich ihn nicht beschädigen. Ich habe deswegen nur versucht mit einer CuNi Münze und einem Schlüssel zu ritzen: Kein Einritzen, aber deutliche Metallspuren auf dem Stein (Hinweis auf Prüf- / Probierstein?).
Kann es sich bei dem Stein um einen Lydit (mesozoischer Radiolarit der Alpen*) handeln?
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Lydit
*Quelle: http://www.kristallin.de/suedliche/lydit-druck.htm
PS:
Dies habe ich noch gefunden:
"Lydit, also quarzhaltiger schwarzer Kieselschiefer, besitzt nach Krumm tendenziell eine geringere Dichte (um 2,65 g/cm³) [...]"
Quelle: http://www.sucherforum.de/smf/index.php?topic=35020.0;wap2
54321:
Hier noch zwei weitere Bilder.
Habt Ihr irgendeine Vermutung? Vielen Dank!
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