Hallo,
nein, nicht direkt um den Wolframgehalt, sondern eher um eine genetische Betrachtung. Die Abbildung stammt urspruenglich aus Baumann et al 2000 - Lagerstaetten des Erzgebirges (oder aus einer vorangegangenen Veroeffentlichung der Autoren).
Wolframit ist ja bekanntermassen ein Mischkristall aus den Endgliedern Ferberit (Fe) und Huebnerit (Mn). In der Abbildung sieht man nun, dass der Huebneritanteil zur Teufe zunimmt (das H/F Verhaeltnis wird groesser), der Wolframit also Mn-reicher wird. Das wurde wohl mit einem Temperatur- und/oder Druckgradienten in Zusammenhang gebracht - wie genau, muesste ich nochmal nachlesen.
Glueck Auf! aus Marvel Loch,
Marrtin