Hallo,
hier ein Zitat aus der Beschreibung zur geologischen Karte des Culmitzscher Halbgrabens: "Im Nordteil des Tagebaus Culmitzsch wurden in den 1960er Jahren innerhalb einer Senke im Basiskonglomerat, auf einer Fläche von etwa 30 x 80 m, 40 Stück vererzte inkohlte Coniferenstämme gefunden. Die unregelmäßig eingelagerten, bis 2,5 m langen Hölzer zeichneten sich durch eine intensive Uranvererzung (Uranpechblende-Nastruran) und durch Sulfidanreicherungen aus. Als Sulfide traten nach Häufigkeit geordnet auf: Galenit, Sphalerit, Chalkopyrit, Bornit, Chalkosin, Covellin, Pyrit, Bournonit, Fahlerz, Kobaltglanz und Argentit." Soweit ich weis sollen dabei die Zellwände überwiegend in Uraninit und das Zellinnere in Sulfide, vor allem Galenit und Sphalerit, erhalten gewesen sein.
Bei der Sanierung einer Halde des ehemaligen Tagebaues Culmitzsch fand ich das abgebildete inkohlte Aststück innerhalb des Basalkonglomerates, leider völlig Uraninit nur mit etwas Chalkopyrit. So ein Aststück war als Fund schon eine Seltenheit, meist lag nur unsortierter inkohlter Pflanzenhäcksel vor.

Uranvererzte Hölzer - Bilder ? Infos ?
Unter dem Link zum Bild gibt es weitere Infos zum Fundpunkt und zur Geologie.
Gruß Jürgen