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Allgemeine Fragen zu Mineralien aus meiner Region - vorderer Vogelsberg
IntronX:
Ich frage mich, was sinnvoller wäre. Den Stein so zu lassen, oder ihn auseinander zu nehmen. In der der Hoffnung, weitere, besser ausgeprägte Peridote, und/oder Chromdiopside zu finden. Es handelt sich um den großen Peridotit-Basalt-Brocken, auf dem schon einige glasklare Peridote zu sehen sind. Von außen sind weitere Kristalle im Inneren zu erkennen. 2,1kg 15x10x7cm
cmd.powell:
--- Zitat von: IntronX am 06 Apr 17, 11:47 ---Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass deine Regale doch gut gefüllt werden! :)
--- Ende Zitat ---
Tja, als ich das mit der Luft in den Regalen geschrieben habe, war ich etwas sarkastisch (oder sadonisch?): Meine Regale (und Vitrinen, und Schubladen und und und) sind schon voll. Genaugenommen: Brechend voll. Darum habe ich jetzt besonders in Hinblick auf das Kaufen stark auf die Bremse getreten. Ok, ich habe schon viel, aber es gibt ja immer noch mal ein neues schönes Stück. Und da ich das nicht bei den heutigen Preisen irgendwo in einer Kiste verschwinden lassen will, muss ich mir das schon verdammt gut überlegen. Wie gesagt: Regale und Vitrinen sind voll - da hilft inzwischen nur noch ein Anbau o.ä.. Bei selbstgefundenen Stücken fällt es mir nicht ganz so schwer, die in Kisten zu packen. Oft sind da ja eh nur irgendwelche Interessantigkeiten drauf, die nach dem Mikroskop schreien oder irgendwelche exotischen Kristallformen/Verwachsungen - eben Interessantes für den "Spezialisten". Die Schausammlung soll ja auch was für Gäste sein.
Was Deinen Stein betrifft: Auseinandernehmen wir Dir sicherlich kaum Besserung bringen. Die Peridotiteinschlüsse im Basalt sind immer derb mit xenomorphen Olivinkristallen. Auch die Chromdiopsite dürften kaum ihre ideale Kristallgestalt haben. Auseinanderbröseln bringt nur etwas in Hinblick auf die Größe - denk an die vollen Regale 8)
IntronX:
Abend!
Bis auf zwei kleinere Stücke, zum Verschenken, habe ich den Stein jetzt so gelassen.
Ich bin einfach nur noch entzückt, wie reich die Natur hier ist. Beim Spazierengehen konnte ich meinen Blick natürlich nicht von den vielen Basaltsteinen ablassen, die hier überall in den Wiesen, Wäldern und Feldern liegen. Viele liegen einfach auf und an den Wegen und in manchen Feldwegen stecken sie in der Erde. Als ich wieder auf dem Weg zum Auto war, fiel mein Blick auf einen schillernden Stein, der im Weg steckte.
Da ich ja schon die ganze Zeit dem Peridot auf der Spur war, überraschte mich der Fund nicht wirklich. Die Stelle, wo ich ihn fand, dafür um so mehr. Einfach im Feld, am Weg - im Weg.
Hier sieht man die Vorderseite eines schönen kleinen Peridots. Die Münze zum Vergleich. Leider ist er nicht in perfektem Zustand, aber er sieht recht schick aus.
Meine erste, selbst gefundene, Kleinstufe.
IntronX:
Und hier noch die Rückseite. Irgendwie geschichtet. Dazu eine Sammlung kleinerer Steine, teils lupenrein.
MfG und Glück auf!
IntronX:
Kann mir jemand erklären, wie man das Karat feststellt, wenn noch Gesteinsmatrix, oder Muttergestein, wie man es auch nennen mag, mit am Material sitzen? Mir fällt Verdrängung ein, um das Reingewicht zu ermitteln. Dazu müsste ich aber erstmal genau wissen, woraus das Gestein besteht. Also, nicht wirklich hilfreich in meinem Fall. Und weiß vielleicht jemand, wie auf der Rückseite, dieses Rippenmuster entstanden sein könnte? (Feldfund5&6) Interessant finde ich, dass jede "Platte" eine andere Farbstufe ausmacht.
Glück auf!
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