Hallo Oliver,
ich habe mir das mal Notiert und möchte nächste woche Schaue ob sich mit einfachen Mittel was bestimmen lässt.
Zu Deiner Bemerkung " kugelige Kristalle" sollte wohl besser "kugelige Kristallaggregate" heißen ..... (wenns Kristalle sind und keine amorphe Ausprägung)"
Es wird von den meisten Sammlen gesagt das sind kugelige Kristalle, sind sie aber inde den meisten fällen aber nicht, sandern Vielkristallkugeln.
Es gibt dazu einen guten Bericht in Lapis Quelle: Lapis 2006 Heft 5 Kugelkristalle und Kristallkugeln – wieso eigentlich? Von Wolfgang Stoll, Hanau
Da steht zum Beistpiel: Kugel ist nicht gleich Kugel
Neben den- relativ seltenen und meist kleinen- kugeligen Einkristallen (teils mit amorpher
Vorstufe) stößt man im Mineralienreich sehr häufig auf Sphärolithe. Dies sind kugelige,
mehr oder weniger kompakte Kristallgruppen, die im Aufbruch oft eine radialstrahlige .
bis radialblättrige Struktur zeigen. Hierbei existieren vielfältige Übergänge zwischen
offenen und geschlossenen „Vielkristallkugeln“, teils mit schalig aufgebauten Sphäroiden“.
Nur wenige Mineralien bilden wirklich Kugel als Einkristall zum Beispiel Fluorit aus Vulkanischen Funden, Eifel.
Oder in Schlacken aus Laurion, Fluorit in Kugekn Perlen und auch als Vielkristallkugeln
Auch Einkristalle, die so viel Flächen haben , dass sie als Kugel erscheinen, Fluorit mit 96 Flächen zum Beispiel.
Also kugelige Kristallaggregate, oder VIelkristallkugeln wäre die zutreffendere Bezeichnung.
Ob sich das aber duchsezt ist fraglich, das andere sagt sich halt leichter.
Gruß Manfred