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Chemnitz: Steinkern eines Schachtelhalms aus dem Perm ??? / Myeloxylon
gnoisi:
Hallo Christof,
Markraum eines Calamiten scheidet meines Erachtens aus, da sich keine Abdrücke der Internodien finden. Die Längsriefungen (Gefäßabdrücke?) sind sehr parallel, was auch nicht unbedingt für den Ausguss eines Calamitenmarks spricht.
Auf dem Querschnittsfoto sieht die Matrix sehr körnig aus. Könnte es sich dabei um Sandstein handeln? Sind das in den kleinen Hohlräumen Quarzkristalle?
Viele Grüße
Marian
wolfilain:
Ahoi,
ich nochmal. Ich kann das einfach nicht so da stehen lassen x3
Das ist ein Wedel-Stengel einer Medullosa. Myeloxylon Brongniart (1849)
Daran sitzen dann z.B. die Alethopteris Blätter nach Rößler (2006)
Die eigentlich schon charakteristische Streifung kommt von der Sparganum Rinde der Wedel.
Die Bilder im Anhang zeigen Myeloxylon im verkieselten Zustand und auch dort ist die Zellerhaltung selten gut.
Deine Abbildungen zeigen eine Tufferhaltung eines dünneren vermutlich frischen Wedelstieles.
Der weil er kein hartes Holz hatte einfach nur so erhalten wurde.
Grüße
Volker
PS: Und ja solche Stücke wie von dir wurden in Chemnitz schon öfters gefunden. Es ist also sehr sehr wahrscheinlich das es aus Chemnitz kommt.
PPS: Basaler Zeisigwald Tuff Alter: 291 millionen Jahre (-+2 mio Jahre) .
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