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Autor Thema: Karawanken 2016  (Gelesen 7146 mal)

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Offline Conny3

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Karawanken 2016
« am: 21 Jul 16, 12:24 »
Hallo,

weiter geht es mit einem Besuch der südlichsten Mineralfundstelle von Österreich, im Atlas unter:

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/%D6sterreich/K%E4rnten/V%F6lkermarkt%2C%20Bezirk/Eisenkappel-Vellach/Bad%20Vellach%2C%20KG/Vellacher%20Kotschna

zu finden.

Ein sehr interessantes Bergbaugebiet mit reichlich derben Cinnabarit Funden ist der Quecksilberbergbau der Vellacher Kotschna. Dort gibt es einen offenen Stollen und an einer Halde oberhalb liegen sogar noch Gleisteile der Lohrenbahn. Sehr interessant! Neben Zinnoberfunden (da vergleiche ich immer mit denen bei uns in Hartenstein), gab es MM an Dolomit, Calzit und ein kleiner Beleg mit Pyrit xx. Leider kaum Zinnoberkristalle. Alles meist derb. PICHLER beschreibt diesen Bergbau aus dem Ende des 18.Jhd. ja sehr ausführlich. Interessant sind die Reste der Öfen im Tal wie auch schon auf den Bildern im Atlas zu sehen. Auch in der neusten Literatur von Niedermayr "Mineralreiches Österreich Kärnten" wird als letztes auf S. 109 unter "Vellacher Kotschna" diese Lokalität beschrieben. Den Hinweis das wieder alles ohne jeglichen Hammereinsatz gefunden wurde, möchte ich auch dieses Mal nicht vorenthalten. Der Zinnober liegt auf einer Art Bergehalde links vom Stollen nur so herum. Rechts unterhalb des verbrochenen Stolleneinganges (mit Rohr) liegt nur taubes Material. Achtung, dort gibt es Kreuzottern (schwarz). Eine solche kroch mir auch über den Weg. Bären soll es dort auch gelegentlich geben. Ich habe aber keinen gesehen  ;)

Gruß Conny

Österreich/Kärnten/Völkermarkt, Bezirk/Eisenkappel-Vellach, Marktgemeinde/Bad Vellach, Katastralgemeinde/Vellacher Kotschna
Karawanken 2016


Österreich/Kärnten/Völkermarkt, Bezirk/Eisenkappel-Vellach, Marktgemeinde/Bad Vellach, Katastralgemeinde/Vellacher Kotschna
Karawanken 2016

« Letzte Änderung: 21 Jul 16, 15:00 von Conny3 »

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #1 am: 21 Jul 16, 12:44 »
Noch ein paar Bilder:

1: Blick von der Halde
2: Der verstürzte Stollen
3: Der offene "Ida" Stollen unten am Weg
4: Der Röstofen im Tal

Gruß Conny

Offline 2045

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #2 am: 21 Jul 16, 13:36 »
Hallo!

Danke für den schönen aktuellen Bericht. Weckt wieder alte Erinnerungen, der Besuch beim Bergbau ist doch schon viele Jahre her. Beim Röstofen war ich noch vor wenigen Jahren.
Interessant wie viel Wald dort verschwunden ist, seitdem dort eine Forststraße ist.
Ebenfalls interessant, wie reichhaltig diese eine Halde eigentlich seit Jahrzehnten ist.
Das ganze Vellach-Tal ist grundsätzlich ein wunderschönes Gebiet, auch ein sehr schönes, anspruchsvolles Wander und Bergsteiggebiet und auch extrem Blumenreich. Früher waren auch noch Reste vom hölzernen Berghaus inkl. Plumpsklo als Zeugen im Wald bei den Halden schön sichtbar.
LG Markus

Offline Nathan

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #3 am: 21 Jul 16, 14:15 »
Hallo Conny,
auch hier: Vielen Dank für den Bericht und die schönen Bilder!
Kreuzottern gab es dieses Jahr auch in meinem Urlaub. Glücklicherweise ist mir keine begegnet  :)
Grüße
Philipp

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #4 am: 21 Jul 16, 21:39 »
Hallo,

es folgen noch Informationen zu Zinnoberbergbauversuchen bei Bad Eisenkappel (Hausfundstelle!), zum Blei- und Zinkbergbau im Bereich Obir und zu einer lokalen, kleinen Fundstelle mit Cu- Mineralien oberhalb der sogenannten Kupitzklamm. Hier muss ich noch Bilder machen, Seiten im Atlas anlegen u.a. Alles habe ich auch nicht geschafft was noch geplant war. Die Forststraße zu einer Fundstelle im Obojnikgraben war wegen Baumfällarbeiten gesperrt (auch für Wanderer). Eine Fundstelle am Schaidasattel war nicht auffindbar. Die Ebriachklamm (Diabas) ist interessant anzuschauen, aber schlecht zugänglich (enge Straße). Interessant ist noch das Geobesucherzentrum in Bad Eisenkappel und natürlich der Besuch der Obirtropfsteinhöhlen (ein Muß für alle Karawankenbesucher!).  Fortsetzung folgt..........

Bildanhang: Bei den Obir Tropfsteinhöhlen und der Diabassteinbruch in der Ebriachklamm

Gruß Conny

Offline Kay

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #5 am: 22 Jul 16, 09:31 »
Hallo Conrad,

sehr schöner Bericht und interessante Funde.
Danke schön.

Viele Grüße nach Jena.

Glück Auf
Kay

Offline 2045

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #6 am: 22 Jul 16, 09:43 »
Hallo Conny!

Da bin ich ja schon sehr gespannt, auf die weiteren Informationen. Sind glaube ich alles Fundstellen, die ich schon (vor einigen Jahren) besucht habe. Auf die Zinnoberfundstelle bei Bad Eisenkappel - Hausfundstelle bin ich schon ganz interessiert - da kann ich mir nicht viel vorstellen. Es hat ja vor kurzem ganz tolle Funde beim ehem. Zinnoberbergbau Leppenberg gegeben. Allerdings durch Stollenbefahrung. Das Eingangsloch ist sehr klein, drinnen waren heuer aber noch immer schöne Funde zu tätigen (war aber nicht selber dort). Interessant das der Obojnikgraben immer noch gesperrt ist, der war nach Erzählungen auch schon voriges Jahr gesperrt.

LG Markus

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #7 am: 22 Jul 16, 11:07 »
Hallo Markus,

nun dann will ich mal kurz etwas zum Zinnoberversuchsbergbau bei Bad Eisenkappel berichten. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dort gab es außer Jaspis keine Zinnoberfunde (bzw. an einem Stück nur evtl. eine Spur ?). Ich habe auch nur einen Stollen (nach PICHLER sollen sich dort 5 Stollen/ bzw. Reste befinden) gefunden. Am letzten Tag meines Aufenthaltes habe ich diese Fundstelle auch nur während einer Informationswanderung besucht. Es ist ein ca. 8 m langer Versuchsbergbau ca. 500 m von meinem Quartier entfernt, am linken Abhang oberhalb Bad Eisenkappel gelegener Stollen. Laut PICHLER gibt es dort noch mehr solche Bergbauversuche und in einem soll auch Zinnober gefunden wurden sein. Hatte auch nur eine Nottaschenlampe mit. Interessant war die Befahrung trotzdem und vor dem Stollen lagen auch ein paar Proben mit Jaspis und Quarz sowie derbe Dolomit/Quarzgänge im Diabas vom Vorgänger wohl dort schon aufgeschlagen. Viel Zeit war auch nicht um da noch genauer zu suchen, zumal alles auch sehr zugewachsen war und das Wetter sich verschlechterte. Hier ein paar Bildeindrücke von diesem Stollen. Die Atlasseite habe ich dazu angelegt:

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/%D6sterreich/K%E4rnten/V%f6lkermarkt%2C%20Bezirk/Eisenkappel-Vellach/Eisenkappel%2C%20KG/Zinnoberversuchsbergbau

Gruß Conny

Stollen von außen, von innen, am Stollenende, oberhalb dieses alten Stalles sollen noch weitere Bergbauspuren zu finden sein (total verwachsen!)
« Letzte Änderung: 03 Aug 16, 11:14 von Conny3 »

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #8 am: 27 Jul 16, 17:29 »
Hallo,

so nun geht es auch hier weiter: An einem Tag hatte ich mir den Bergbau unterhalb des Hochobirs angeschaut. Zum einem war es eine Wanderung zum Gipfel des Hochobirs (2139 m). Da sind kurz unterhalb Bergbaureste (Halden und Stollen) und die Ruine einer Hütte ("Rainerschutzhaus") zu sehen (siehe Bilder 3 bis 5). Dort gab es Belege mit Bleiglanz aufzulesen. Eine interessante Flora zeigt den mineralhaltigen Boden (Blei) an. Das erzählte mir ein Botaniker, der mich zeitweise auf dieser Wanderung begleitete. Er sprach von dem Steineralpen-Kohlröschen, die nur dort so zahlreich wachsen würde. Auch von einer Pflanze, die gerne auf bleihaltigen Böden wachsen würde (siehe Bild 6). Hier kommen ein paar Bilder von dieser schönen Wanderung. Mineralogisch war hier aber kaum etwas zu finden, was über den Belegfund hinausging. Dazu reichte auch die Zeit nicht. Als Beifund gab es aber einen malachitisierten Kupferdachnagel mit der Aufschrift "Eternit- gesetzlich geschützt", wohl vom Rainer Schutzhaus stammend.

Weiter geht es mit dem Kunetgraben....

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #9 am: 27 Jul 16, 17:59 »
Ein weiteres Exkursionsziel war der Kunetgraben unterhalb der Schäffleralm. Ein durch umgestürzte Bäume und teilweise durch kleine Muren versperrter Wanderweg führt durch diesen Graben (3). Nach einiger Zeit kommt man an einem Bergbaugebiet vorbei. Durch Unwetter war am Bach eine Halde angeschnitten, die dann auch ein paar mitnahmenswerte schwere Mineralien enthielt (2). Hier muss ich aber später noch bessere Bilder machen. Meine Vermutung ist ein dem Descloizit nahe liegendes Mineral (oder Hemimorphit ?). Hier gibt es aber kein Vergleichsmaterial bei uns, da die sekundäre Bleimineralisation dort doch anders ausgebildet ist als bei uns (keine Grünbleierze usw.). Der Fundort ist unterhalb der Grafensteineralm im Kunetgraben. Bildbreite ca. 4 cm (1). Oberhalb erreichte ich dann noch den sogenannten Adolphstollen mit seinen sagenhaften Vanadiniten ;D. Davon war allerdings nicht zu finden (4). Als Literaturquelle nahm ich den Fundstellenführer Weninger Steiermark und Kärnten, S. 172/173 von 1976 (Chr. Weise Verlag) als Hilfe.

(Fortsetzung folgt noch mit einer kleinen Fundstelle bei Bad Eisenkappel)

Gruß Conny

Offline 2045

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #10 am: 27 Jul 16, 19:49 »
Hallo Conny!

Vielen Dank für die weiteren Berichte von der Karawankenexkursion.
Einige Ergänzungen dazu. Die Ruine im Gipfelbereich war das Rainer Schutzhaus, wie von Dior schon erwähnt. Bei diesem Schutzhaus war von 1848 bis 1948 die höchste meterologische Station der Habsburgmonarchie. Im Jahr 1944 wurde das Haus im Krieg zerstört. Es hat sich dort auch ein kleiner privater Alpengarten befunden, daher gibt es dort zumindest noch 1 ursprünglich nicht am Obir heimische Pflanze. In unmittelbarer Nähe befinden sich 2 Fundbereiche, die eigentlich auch heute noch gutes Belegmaterial liefern müssten. Einerseits die steile Rinne rechts des Weges, in der Felswand befindet sich ein alter Stollen, der offenbar inzwischen zugemauert wurde wenn ich Dein Bild Nr. 4 richtig zuordne. Eine 2. sehr fundreiche Halde befindet sich ebenfalls im Gipfelbereich in der Nähe des Hause.
Bezüglich der Blumenpracht glaube ich nicht, das das extra mit dem Blei im Boden zu tun hat. Da gibt es eigentlich keinen gesicherten Nachweis.  Die relativ kleinstückigen Halden sind aber für Schuttpflanzen ideal. Das Steineralpenkohlröserl kommt in schönen Beständen auch auf der Petzen vor. Die andere fotographierte Blume dürfte die in manchen Bereichen sehr häufige Alpengrasnelke sein.

Bezüglich Kunetgraben, bist Du von unten hinaufgewandert oder von der Eisenkapplerhütte hinunter gegangen?
Wenn Du von unten hinaufgegangen bist, bist Du eigentlich an der besten Descloicitfundstelle vorbei gegangen. Befindet sich aber in einem Stollen, direkt neben dem Weg, der schon früher immer bis auf einen Spalt verschlossen war. Das Bild Obirgr.1 zeigt soweit ich das erkennen kann Hemimorphit.
Beim Adolfstollen hat es leider schon vor 20 Jahren auf der Halde keine Vanadinite mehr gegeben. Die schönen Funde stammen alle von der Halde des in der Nähe liegenden Waldbrandstollens.
Auf Deinen Bildern kann ich da gar nichts mehr zuordnen. Die Graben hat sich doch sehr stark verändert.
Wenn Du wieder einmal in die Gegend fährst, kannst Du Dich ja vorher mit mir in Verbindung setzten. Vielleicht kann ich Tipps geben.

LG Markus

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #11 am: 29 Jul 16, 20:41 »
Hallo Markus,
durch den Kunetgraben bin ich von unten gelaufen. Zunächst eine Forststraße die dann nach einigen 100er Metern nach rechts hoch verläuft (Schranke). Ich bin aber weiter im Tal unten den markierten Wanderweg weiter gegangen (auch Schranke), zum Teil über Bäume und Muren gestiegen, bis nach ca. 2, 5 km dann auf der rechten Seite des durchweg breiten Forstweges (Straße) ein Ruinenrest zu sehen war. Unterhalb war dann die angeschnittene Halde. Weiter oben (schon über dem Graben nach einigen Wegabzweigungen) gab es dann den Betonrest (siehe Bild Vorbeitrag), wo ich annehme den Adolfstollen dort gefunden zu haben. Unterhalb dieses Betonrestes (Mauer) war dann auch eine stark überwachsene Halde ohne Funde. Ich habe auch Descloicit unten im Graben an der durch den Bach angeschnittenen Halde gefunden. Ein oragenes schweres Mineral, allerdings sind die Kristalle schlecht ausgebildet. Es gab dort noch Markasit, Baryt und ein kugeliges Mineral (MM). Bilder muß ich da noch einmal machen. Bleiglanz habe ich dort weniger gefunden.
Bildanhang:
Der Ruinenrest unten im Kunetgraben oberhalb der angeschnittenen Halde direkt am Weg
Vermutlich Descloizit, BB ca. 3 cm, von der Halde im Kunetgraben
Blick von der Halde am Adolphstollen in Richtung Kunetgraben
Am Beginn der Forststraße, noch weit vor den Schranken stand etwas versteckt auf der linken(!) Straßenseite dieses Schild. Dort konnte man aber gut parken.

Gerß Conny

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #12 am: 29 Jul 16, 21:15 »
Hallo,

zum Obir noch ein paar Bilder. Dort stand die Wanderung mehr im Vordergrund als die Mineraliensuche. Die Bilder 7 zeigen den Weg zum Stollen (rechts) nahe an der Ruine des Schutzhauses, 8 -10 das Schutzhaus von oben und Enzian fast schon am Gipfel.
Diese Bilder wollte ich nicht vorenthalten.

Oberhalb der Kupitzklamm lief mir am ersten Tag (Regenwetter) auch ein Feuersalamander über den Weg. Leider doch so schnell das ich ihn nicht mehr fotografieren konnte, weil der Rucksack mit dem Foto entfernt stand. Dort gab es etwas Malachit. Im Atlas unter:

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/%D6sterreich/K%E4rnten/V%f6lkermarkt%2C%20Bezirk/Eisenkappel-Vellach/Remschenig%2C%20KG/Tomaschitz

zu finden. Dort kommen dann später noch ein paar Bilder. Insgesamt war es ein ganz toller Urlaub! :D Und im nächsten Jahr? Mal sehen. Evtl. eine Woche Bad Bleiberg bei Villach und eine Woche wieder in die Koralpe. Dort gibt es auch noch eine Stelle, die ich 2014 nicht mehr schaffte (bei Sobboth). Mal schauen.........@Alfred ich komme wieder ;)

Gruß Conny

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Re: Karawanken 2016
« Antwort #13 am: 30 Jul 16, 08:00 »
Hallo Conny!

Danke für die weiteren Erläuterungen. Das am Bild ist mit ziemlicher Sicherheit kein Descloizit. Entweder Hemimorphit oder Smithsonit. Wobei sie Ausbildung eher für ersteres spricht.
Würde gerne noch einige Details klären, hast eine PM.

LG Markus

Offline Conny3

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Re: Karawanken 2017
« Antwort #14 am: 12 Aug 17, 14:12 »
Hallo,
an einem Tag meines Urlaubs 2017 war ich auch wieder in den Karawanken. Dort bestieg ich den Petzen (voriges Jahr nicht mehr geschafft). Mittels Seilbahn kommt man schon bis 1700 m hoch. Das erleichtert dann den Aufstieg bis über 2100 m. Oben waren ähnlich wie am Obir Bergbauspuren, eine Ruine, Stollen und Halden zu sehen. Funde gab es aber nicht. Ein Bergbaulehrpfad erklärt die dort zu sehenden Bergbauspuren. Hier waren aber durch Vandalismus (oder Witterungsereignisse ?) die Tafeln von der Halterung abgerissen. So etwas habe ich in ÖS bisher noch nicht gesehen?!

Gruß Conny


 

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