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Interessante Makrolinse

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Sebastian:
Hallo,
Ich habe wieder mal von einer für unsere Art der Fotographie interessante Linse entdeckt.
Es geht um das 60mm f2.8 Laowa 2:1Makro.
https://www.venuslens.net/product/laowa-60mm-f2/
Was ich an testberichten gelesen habe ist beeindruckend. Der Preis ist für eine Linse wie diese (auch VOllformat geeeignet!) beeindruckend gering.
Noch günstiger ist allerdings das wohl etwas schwächere aber anscheinend trotzdem sehr gute Linse und bei 179Dollar kann keiner meckern.
https://www.amazon.com/Oshiro-60mm-2-8-Ultra-Macro-Digital/dp/B010R8MVK6/ref=pd

Für Freunde Großer Stufen ist diese Linse sicher interessant:
https://www.venuslens.net/product/laowa-15mm-f/
Ein 15mm Makro sodass man nah ran kann und trotzdem einen vernünftigen Hintergund generieren kann :bei breiten und großen Stufen interessant denke ich).

Ich hatte letztens ja schon eine Linse vorgestellt die Mitakon 20mm Makro für 4:1.
Hier nochmal der Link:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,43897.0.html
Dies sind denke ich gerade für unsere Ansprüche sehr interessante Linsen und gerade das 2:1 Makro Bietet einen einfachen und kostengünstigen Einstieg in die Mikrofotographie.
Beste Grüße,
Sebastian

Sebastian:
Das Oshiro gibt es bei Amaz.. schon für 120€, bei dem Preis kann man nicht meckern. Ich weiß zwar nicht wie die Qualtität ist, aber vielleicht finde ich ein paar unabhängige Tests. Sonst gibt es bei mir demnächst einen Bericht wie ich die finde  ;D
Beste Grüße,
Sebastian

Embarak:
Hallo Sebastian,

Bisher hatte ich mit meiner EOS 600D nur mit den 1:1-Makroobjektiven von Canon fotografiert.
Egal, ob 60 mm oder 100 mm, der Abbildungsmassstab bleibt 1:1. Zusätzliche Zwischenringe hatte ich auch schon benutzt,
aber das Ergebnis hatte mich nicht vom Hocker gehauen.

Die Idee von einem rein mechanischen 2:1-Makroobjektiv für kleines Geld war ein Versuch wert.
( Das Canon MP-E 65mm f/2,8 1 - 5x Makro kostet schon einen schlappen Tausender. Hat da jemand Erfahrungen? )

Das 60mm 2:1 Laowa für knapp 400 € und das deutlich preiswertere Oshiro-Objektiv scheinen äußerlich fast baugleich zu sein,
allerdings sagt das nichts über möglicherweise unterschiedliche Vergütung der Linsen.

Kurz und gut: Ich habe mir bei Amazon das Oshiro 60 mm f/2.8 2: 1 LD UNC manuell ultra-macro ( für Canon) für 120 € besorgt,
das in Deutschland aus mir unbekannten Gründen unter dem Namen tatsuhiro ( von Oshiro) verkauft wird. Man bekommt aber das Oshiro.  ???
(Amazon.uk und -.com bieten es unter Oshiro an.)

Habe heute einen ersten Test gemacht. Stacken in gleichmäßigen, kleinen Abständen mit der EOS-utility-software geht damit natürlich nicht,
also habe ich den alten Standard-Makroschlitten (ohne Feintrieb) und die Fernbedienung rausgesucht.

Echte Wunder kann man bei dem Preis nicht erwarten, aber sooo schlecht finde ich das Ergebnis für einen allerersten Test nicht.

Boleit, Boleo, Baja California, Mexiko, Kantenlänge 4 mm
EOS 600 D, tatsuhiro 60 mm  2: 1 , ISO 100, Blende 8, 1/10 sec, 21 Aufnahmen, Zerene Stacker
( Originalformat, nur auf 1200x800 runterskaliert. )

Gruß
Norbert

Sebastian:
Hallo Norbert,
Sieht schon mal nicht schlecht aus.
Das mpe 65 mm soll sehr gut sein. Allerdings spielt es seine Qualitäten vorallem dadurch aus das es Vollformat geeignet ist. Stacking mit kleinen Schritten ist sowieso angesagt. Deutlich günstiger und anscheinend auch von der abbildungsleistung her besser soll das APO Rodagon 50mm 1:2,8 N sein, ein Vergrößererobjektiv in retrostellung.
Ich selber habe ein Schneider Kreuznach Componon S 50 mm f 2,8 Objektiv für 25€ was in den Ecken allerdings nicht die besten Ergebnisse liefert, ansonsten als Einstieg absolut zu empfehlen ist.
Das Oshiro kann man nur sinnvoll vergleichen wenn man die Auflösung misst und mit anderen Objektiven vergleicht, ich würde aber vermuten das blende 8 schon etwas zu hoch ist, f 4-5,6 sollte eher die maximale Auflösung erreichen.
beste Grüße Sebastian

Harzsammler:
Hallo,

ich trage mich schon lange mit dem Gedanken in teure Fotoausrüstung zu investieren.
Im Mikrobereich ist klar, aber ob es für den Makrobereich (so um 3mm Kristallgröße) wirklich nötig ist?
Bitte nicht falsch verstehen aber ich möchte hinterher nicht feststellen müssen, dass ich mich nicht deutlich verbessert habe:


--- Zitat von: Embarak am 29 Aug 17, 23:54 ---
Echte Wunder kann man bei dem Preis nicht erwarten, aber sooo schlecht finde ich das Ergebnis für einen allerersten Test nicht.

Boleit, Boleo, Baja California, Mexiko, Kantenlänge 4 mm
EOS 600 D, tatsuhiro 60 mm  2: 1 , ISO 100, Blende 8, 1/10 sec, 21 Aufnahmen, Zerene Stacker
( Originalformat, nur auf 1200x800 runterskaliert. )

Gruß
Norbert

--- Ende Zitat ---

Hier mal drei Vergleichsfotos: Nikon Coolpix S9700, Makromodus (keine manuellen Korrekturenan der Kamera), Tageslicht, aus dem Handgelenk geschossen.
Keine Nachbearbeitung, nur ausgeschnitten.
Um die Schwierigkeit zu erhöhen auf körnigen Calcit fotografiert.
(wenn ich mir Mühe gebe geht das besser)

Pyrit  (oxidiert) 3mm
Smaragd 4x3,5mm
Schörl 3mm

Mir geht es erst mal nur um den Makrobereich, wo man dann ja neben hohen Einstiegskosten auch noch mehr Zeit  in das Stacking und anschließende Bearbeitung investieren muss.
Was meint ihr dazu ???

Grüße,
Michael

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