Hallo Sebastian,
Bisher hatte ich mit meiner EOS 600D nur mit den 1:1-Makroobjektiven von Canon fotografiert.
Egal, ob 60 mm oder 100 mm, der Abbildungsmassstab bleibt 1:1. Zusätzliche Zwischenringe hatte ich auch schon benutzt,
aber das Ergebnis hatte mich nicht vom Hocker gehauen.
Die Idee von einem rein mechanischen 2:1-Makroobjektiv für kleines Geld war ein Versuch wert.
( Das Canon MP-E 65mm f/2,8 1 - 5x Makro kostet schon einen schlappen Tausender. Hat da jemand Erfahrungen? )
Das 60mm 2:1 Laowa für knapp 400 € und das deutlich preiswertere Oshiro-Objektiv scheinen äußerlich fast baugleich zu sein,
allerdings sagt das nichts über möglicherweise unterschiedliche Vergütung der Linsen.
Kurz und gut: Ich habe mir bei Amazon das Oshiro 60 mm f/2.8 2: 1 LD UNC manuell ultra-macro ( für Canon) für 120 € besorgt,
das in Deutschland aus mir unbekannten Gründen unter dem Namen
tatsuhiro ( von Oshiro) verkauft wird. Man bekommt aber das Oshiro.

(Amazon.uk und -.com bieten es unter Oshiro an.)
Habe heute einen ersten Test gemacht. Stacken in gleichmäßigen, kleinen Abständen mit der EOS-utility-software geht damit natürlich nicht,
also habe ich den alten Standard-Makroschlitten (ohne Feintrieb) und die Fernbedienung rausgesucht.
Echte Wunder kann man bei dem Preis nicht erwarten, aber sooo schlecht finde ich das Ergebnis für einen allerersten Test nicht.
Boleit, Boleo, Baja California, Mexiko, Kantenlänge 4 mm
EOS 600 D, tatsuhiro 60 mm 2: 1 , ISO 100, Blende 8, 1/10 sec, 21 Aufnahmen, Zerene Stacker
( Originalformat, nur auf 1200x800 runterskaliert. )
Gruß
Norbert