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Kieselgestein aus dem ???
Angler:
Sehr geehrte Experten,
wenn Ihr gestattet, dann würden wir gerne erneut um Eure Einschätzungen bitten. Heute geht es nicht um die Gesteinsart, die wir hoffentlich mit Silexgestein (im weitesten Sinne) richtig bestimmt haben, sondern um dessen zeitliche Verortung.
Es sollte offensichtlich sein, dass es sich hier nicht, um unseren üblichen norddeutschen Kreideflint handelt. Doch auch er stammt aus einer Kiesgrube ganz im Norden von Brandenburg, ist aber hier eher selten.
Er ist nur 3,5cm breit, 4cm lang (ohne die Spitze) und max. 2cm dick. Auch ist er weder magnetisch noch reagiert er mit Salzsäure. Er wiegt 31g und ist hart, wie eben Feuerstein hart ist.
Leider sind uns die Fotos nicht so gut gelungen, da unser Cheffotograf z.Z. im Krankenhaus liegt. So ist die Oberfläche des Steines stumpf wirkend und durchgehend mittelgrau. Es gibt nichts Weißes auf der Oberfläche, wie auf dem Bild 1 zu sehen. An den seitlichen Bruchflächen ist das Grau dunkler und erinnert dort an den grauen Ostseekalk. An der Unterseite sind Reste von Einschlüssen zu sehen, die in Wirklichkeit hellgelblich-weiß sind und nicht so kräftig gelblich wie auf dem Bild 2.
Wir hoffen aber, dass die Bilder gut genug sind, um Euch Einschätzungen bzw. Vermutungen möglich zu machen. Was uns natürlich vollkommen ausreichen würde.
Vielleicht ist es Euch sogar möglich zu vermuten, was die winzigen, kegelförmigen „Hütchen“ sind bzw. wie diese entstanden sein könnten.
Wie immer bedanken wir uns schon mal im Voraus für Eure Mühe und freundliche Unterstützung der Rentner-Band aus Brandenburg!
Angler:
Hier noch zwei Bilder:
Sprotte:
Besteht das Gestein aus einer dichten / glasigen Grundmasse, in die viele kleine rundliche Körnchen eingestreut sind, ohne sich zu berühren?
Viele Grüße
Sprotte
Angler:
Hallo Sprotte,
das Gefüge ist sehr dicht und man kann schon glasartig (wie Kreideflint) sagen, aber das mit den Körnern eher nicht. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich das richtig verstehe.
Wir haben gerade die Spitze abgesägt, so das jetzt eine Fläche von etwa einem Quadratzentimeter haben, die wir heute am Abend noch schleifen können.
Morgen versuchen wir mal diese Fläche zu fotografieren, dann kannst Du nochmals selber draufschauen, wenn Du so nett wärst.
VG Michael
smoeller:
Hallo,
Schaut nach einem quarzitischen Sandstein aus. Die beiden Erhebungen erinnern von der Form her an Brachiopoden, allerdings hat Quarz einen muscheligen Bruch, weswegen es auch Bruchflächen sein könnten.
Glück Auf!
Sebasatian
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