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Objektiv in Retrostellung und was daraus wurde

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Josef 84,55:
Hallo Stefan,

kaum ist man ein paar Tage weg... Schön dass Du es angehst.
Das Biolam ist noch ein Mikroskop das dem Benutzer zutraut, selbst etwas zu reparieren. Es lässt sich mit einem Schraubenzieher komplett zerlegen und das ist nicht bei jedem Mikro so. Du kennst das ja von Deinem Stemi 2000. Leider lässt sich der Grob- und Feintrieb nicht für die Mikrophotographie nutzen, weil er einerseits getrennt ist und daher der Feintrieb nur einen minimalen Hub hat (falls er noch geht), und andererseits sich nicht der Tisch, sondern der Arm mit Tubus und Objektivrevolver bewegt. Brauchbar, abgesehen vom 8x0.20 oder 9x0.20 ist der Objektivrevolver, der sich mit der Verschraubung vom Tubus leicht mit einem M42-M39-Ring von beiden Seiten genutzt, an einen Balgen Adaptieren lässt. Allerdings fehlt bei der Verwendung des Revolvers meist der Platz für den unbedingt notwendigen Diffusor, deshalb nutze ich in nur noch für den Aufbau den ich beim Besstimmungsstand in Kötzting nutze (HP-Scanneroptik ca.50mm, Seibert 5x0.18, Lomo 8x0.20 und JML 20x0.30).
Ein Feintrieb zum stacken sollte, wie beim Zeiss Standard 14, durchgehend die selbe Schwalbenschanzführung benutzen und am selben Knopf (kleineres Rad) bedienbar sein. Von den Meisten namhaften Mikroskopherstellern gibt es solche Stative, welche falls der Feintrieb noch leichtgängig ist, ähnlich gute Eigenschaften haben sollten. Und solltest Du, wie ich, viel zu viel auf den Trieb stellen, hilft ein Schaumstoffblock um ihn etwas zu entlasten.

Viele Grüße
Josef

Stefan:
Hallo Josef,

ich traue mich gar nicht das Mirkoskop auszuschlachten. Es läuft alles wieder wie Butter in der Sonne. Auch der Feintrieb funktioniert wieder. Ich habe alles zerlegt, gereinigt und neu geschmiert. Ein wirklich nettes Mikroskop. Jetzt muss erst mal alles geliefert werden wa sich so zusammen bestllt habe. Teile aus aller Welt und dann schau ich mal was ich daraus bastel.

Viele Grüße
Stefan

Bernd Seydel:
Ich habe mit Reverseaufnahmen keine guten Erfahrungen. Ein Makroobjektiv löst einfach besser auf. Anbei ein Beispiel von Goethit, das ein befreundeter Mineraliensammler uns gab. Ich selbst bin Fotograf und erst durch einen Auftrag für Mineralien begeistert worden.

Josef 84,55:
Hallo Herr Seydel,

schöne Aufnahme, kontrastreich ausleuchtet, was die Strukturen gut zur Geltung bringt.
Bis 1:1 sind moderne Makroobjektive das Mittel der Wahl, bei kleineren Bildbreiten ist die Auswahl an Objektiven, die für diesen Zweck gebaut sind eher gering (MPE65). In diesem Bereich leisten Mikroskopobjektive wie die Mitutoyo's an den Raynox DCR250 und DCR250 die besten Ergebnisse, es gibt aber auch einige die preiswert zu bekommen sind und trotzdem gute Qualität leisten. Wichtiger als die Technik sind aber die Qualität der Stücke und einer der das Motiv erkennt und umsetzt.

Viele Grüße
Josef

Stefan:
So hab mich mal wieder ein wenig gespielt. Es geht langsam aber stetig voran. Ich bin zwar noch weit von dem entfernt wo ich hin möchte, aber es wird langsam besser.

Objektiv in Retrostellung und was daraus wurde

Viele Grüße
Stefan

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