Bergbau und Verhüttung / Mining and Smelting / Minería y Fundición > Themen zu Schlackenmineralien und -fundstellen, Verhüttungsprozesse etc.
Schlacke mit Kupfer und evtl Gold ?!
helgesteen:
--- Zitat von: blackforestmining am 19 Aug 17, 16:55 ---
Fundort war ein Bach im Südschwarzwald.
Ich weiß nur dass ein paar Kilometer oberhalb der Fundstelle früher 3 oder 4 Erzwäschereien wären.
--- Ende Zitat ---
Hallo Matthias,
das sind bestimmt keine Schlacken. Wie groß sind die Stücke? Versuche mal mit einer Nadel festzustellen, ob das Material duktil ist, sich also plastisch verformt. Liegen an dem Bach, in dem Du die Stücke gefunden hast, oberhalb der Fundstelle auch moderne Siedlungen? Standen dort neben Erzwäschen auch historische Schmelzwerke? Es könnte sich schon um Schmelzprodukte handeln, allerdings sehr wahrscheinlich weder Kupfer (es gab im Südschwarzwald nur eine minimale Gewinnung von Kupfer) noch Gold (das findet sich in dieser Form allenfalls als winzige Krümelchen in der Umgebung der Badenweiler-Lenzkirch-Zone vor, etwa im Sulzburger Tal, dann aber als Natur- und nicht als Schmelzprodukt).
Viele Grüße,
Helge
Harzsammler:
Bevor man davon ausgeht dass es sich hier um Metall handelt, sollte die elektrische Leitfähigkeit geprüft werden...
Grüße,
Michael
blackforestmining:
Hallo Helge,
oberhalb der Fundstelle liegt ein kleines Dorf in welchem auch die 2 ehemaligen Erzwäscherein sind.
Ich habe gestern noch ein wenig recherchiert und herausgefunden dass es ca. Mitte 18. Jhdt dort ein Schmelzwerk gab.
Abgebaut wurde wohl zunächst hauptsächlich Silber und Blei und ab ca. 1900 begann die Gewinnung von Zinkblende.
Die Stücke haben eine Größe von ca. 2x2x1 cm .
@ Michael: Habe leider nichts um die Leitfähigkeit zu überprüfen.
@ Loismin: Ein Loch bekomme ich nicht hinein, lediglich "Dellen" . Ansich ist das Material relativ leicht biegbar. Jedenfalls mit ner Zange.
Grüße
Matthias
harzforelle:
Hallo,
zur Prüfung der Leitfähigkeit reicht schon ne Taschenlampenbatterie mit Glühbirne aus.
Gruß Jochen
blackforestmining:
Danke Jochen, das war eine gute Idee.
Leitfähigkeit des Materials ist vorhanden.
Gruß
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