https://edelsteintage-bremen.dehttp://vfmg.de/der-aufschluss/https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/

Autor Thema: Pyromorphit-Mimetesit?  (Gelesen 18893 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Lynx

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 1.861
Re: Pyromorphit-Mimetesit?
« Antwort #60 am: 10 Oct 17, 21:11 »
... also  Mischobstkiste  ... so heißt es dann bei unseren Festkörperchemikern ;–)

Offline Lynx

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 1.861
Re: Pyromorphit-Mimetesit?
« Antwort #61 am: 11 Oct 17, 08:26 »
Hallo zusammen,

als Reaktion auf die Diskussion zur Begrifflichkeit habe ich erneut das von mir als Beispiel genutzte Mineralporträt von Mimetesit genutzt, bitte schaut es Euch an.

Beispielhaft habe ich für eine unsichere Mimetesit/Pyromorphit Bestimmungen versucht auszuloten, wie das im MA handhabbar ist, habe versucht, mögliche Lösungswege vorzuschlagen und auch konkret am Beispiel des Mineralporträts von Mimetesit mögliche dazu nötige Ergänzungen eingebracht und zur Diskussion gestellt.

Dieses Beispiel zeigt, dass für die (korrekte?) Zuordnung von Mineralien bei Bestimmungsunsicherheit noch einige Arbeit an der Infrastruktur im MA mit zugehöriger Diskussion anstünde.

Ich hoffe, zukünftige Diskussionen zum Thema "Zuordnung im MA bei Bestimmungsunsicherheit" berücksichtigen diesen Umstand und verlaufen weniger emotional.


Gruß, Martin

Offline Fabian99

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.454
Re: Pyromorphit-Mimetesit?
« Antwort #62 am: 11 Oct 17, 09:14 »
Vielleicht sollte man ab hier mit anderem Titel abtrennen:

Substitution: Ein Atom im Gitter wird durch ein anderes ersetzt. Das setzt keine Mischkristallbildung voraus.

Mischkristalle: Mischkristalle können in Bereichen auftreten (SrNb2O6-BaNb2O6
http://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S0022024804004531-gr7.gif )
oder auch eine vollständige Mischbarkeit zeigen .

Die Mischbarkeit darf nicht mit einer "Löslichkeit" bei hohen Temperaturen verwechselt werden (FeTiO3-Fe2O3) . Dann liegt oftmals eine Mischkristallbildung vor (wenn das Zustandsdiagramm dies zeigt, also eine "Zigarre") und eine Mischungslücke im festen Zustand. (KCN-KCl oder KTaO3 zu KNbO3)

Der Begriff Mischkristallreihe ist begrifflich - wie Uwe schon sagt - auch meiner Meinung nach korrekt.

LG

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge