Ist das jetzt verwerflich? 
Natürlich nicht. Ich bin allerdings auch kein Freund von Spiegelungen bei der Mineralienfotografie,
da sie nach meinem Empfinden vom Wesentlichen eher ablenken, aber das ist sicherlich Geschmackssache.
Wenn einem ein Bild wegen so etwas nicht gefällt, kann man es in die Bildbewertung einfließen lassen und gut ist's.
Es gibt auch keine Vorgaben, wie Untergründe von Lexikonbildern auszusehen haben.
Als Photoshop-Fan ist es für mich allerdings eine interessante Herausforderung, Spiegelungen oder Schattenwürfe hinzubekommen,
ohne das es jemandem auffällt.
Dazu einfach mal verschiedene Gegenstände auf einen spiegelnden Untergrund legen und sehen, wie Spiegelungen und Schattenwurf
genau verlaufen. Dann fällt auf, daß einige Gegenstände nicht so einfach zu spiegeln sind.
Wenn z.B. - wie bei dem Rubellit- eine Seite nicht direkt aufliegt, sodaß sich Teile der Unterseite spiegeln müssten.
Ein logischer Fehler, der auffällt.
Daran ändern dann auch Schattenwürfe und Spiegelung mit Verlauf nichts mehr.
Bin mir auch nicht sicher, ob die Spiegelung nicht nach innen oder außen verzerrt sein müsste.
Meistens sind Spiegelungen auch nicht so scharf, wie der Gegenstand, sodaß man den Gauß'schen Weichzeichner bemühen sollte.
Unten mal mein schneller Versuch - immer noch mit logischem Fehler.
Ich hätte den Kristall mit einem Tropfen Heißkleber auf Plexiglas gesetzt.
Wenn man einen Kristall, der nicht steht, nur freistellt, schwebt er scheinbar im Raum.
Alles nur Geschmackssache...
Norbert
P.S.: Hier noch ein Beispiel für eine echte
Spiegelung mit ähnlicher Problematik, die mit Photoshop so nicht machbar ist.