Meteorit war nie Gegenstand meiner Überlegungen.
Da ist nichts Grünes in den Kavernen, da täuscht das Bild.
Die Fläche von Bild 2 ist die einzige an dem Stück, die einen gewissen metallischen Glanz als auch diese strahligen Riefen aufweist. Kanns davon kommen, dass die Ursprungsschlacke hier an der Luft ausgekühlt ist? Die Gegenseite in Bild 3 wäre dann die, die direkt mit einem sandigen Untergrund Kontakt hatte; dafür spräche die starke Vermengung mit Sandmaterial und die länglichen Abdrücke.
Wie hat man sich frische Schlacke bei einem altertümlichen Verhüttungsprozess überhaupt vorzustellen? Wär es denn überhaupt möglich, dass Abdrücke von organischem Material, zb.Tannennadeln, entstehen können?
Auf Bild 4 sieht man einen Farbunterschied von schwärzlichem und diesem rötlichbraunen runden Bereich. Ist das ein Anzeichen für eine, wie soll ichs ausdrücken, recht simple und urtümliche Schmelztechnik? Wenn man mit einem sehr kleinen Magneten an einer Schnur hängend drübergeht, ist der rötlichbraune Bereich der mit Abstand stärkste magnetische Bereich.
Ich find relativ oft Schlacke, mittelalterlich oder noch älter. Das vorliegende Stück unterscheidet sich doch sehr von bisher Gesehenem. Zudem finden sich jetzt in der gleichen Schicht Scherben aus der Vorzeit (Urnenfelderzeit, latenezeitlich...). Es gibt auch vereinzelt im Sand einer anderer Windwurfstelle 'rostige' und sehr feste Sandverklumpungen; wäre die Bezeichnung Raseneisenerz richtig? (Bild von so einem Stück später, wenns getrocknet ist)
Die Tage trenn ich die Schlacke mal vorsichtig bis zur Hälfte auf, und brech den Rest durch.