Hallo Zusammen,
die Diskussion zu dem Artikel ist doch nur stellvertretend für jene Vorkommnisse wo Leute - sei es bewusst oder unbewusst (in dem Artikel natürlich bewusst) - bestimmte Aktivitäten setzen die dann möglicherweise zu einer Gefahr für andere Leute wei z.B.: Rettungskräfte ausarten.
Ich denke die meisten von uns haben schon Dinge durchgeführt, wo wir uns nachher über uns selbst gewundert haben, warum wir das gemacht haben und uns vornehmen in Zukunft umsichtiger zu sein - das beginnt bei unserem Hobby doch schon bei Kletterpassagen die wir durchsteigen oder beim Arbeiten in Felswänden in einem Steinbruch ohne einen Helm zu tragen. Hier nehmen wir bewusst Risiko in Kauf um unserem Hobby nachzugehen.
Dazu gibt es natürlich viele weitere Beispiele außerhalb des Mineraliensammelns - Skifahren, Skitouren, Moutainbiken, Motoradfahren, Autofahren, Fallschirmspringen, Parcour, etc.. (ist nur eine Aufzählung ohne bestimmte Aktivitäten hervorzuheben oder auszuklammern).
Solange nichts passiert und bei der Ausübung keine weiteren Personen direkt gefährdet werden ist es ja gut, aber in vielen Fälle wird dieses Risiko bewusst oder unbewusst übergangen. Warum also sollte sich jemand Gedanken über indirektes Risiko für den Einsatz von Rettungskräften machen?
Ich persönlich sehe hier keine Lösung am Horizont - selbst wenn die Rettungsdienste bezahlt werden müssen und Strafen angedroht werden, wird es immer noch Leute geben die bewusst das direkte und indirekte Risiko eingehen.
Grüße Michael