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Autor Thema: Hartenstein 371 / Brochantit, Devillin  (Gelesen 2395 mal)

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Offline waldi

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Hartenstein 371 / Brochantit, Devillin
« am: 06 Dec 17, 21:30 »
Hallo
Angespornt durch den schönen Artikel über den Schacht 371 untersuchte ich einige Fundstücke von meinen letzten
Haldenbesuch 2016. Dabei entdeckte ich diese Mineralien auf Kupferkies, Pyrit, Quarz und
zersetzten Dolomit. Ich würde sagen Devillin und Brochantit  :-\, sind aber von der Fundstelle nicht aufgeführt. Was meint Ihr dazu? BB. 3 +6 mm.
MFG waldi.
« Letzte Änderung: 28 Dec 17, 13:17 von oliverOliver »

Offline Schatten

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Re: Hartenstein 371
« Antwort #1 am: 07 Dec 17, 06:44 »
Hallo Walter,

ich bin mit der Mineralisation dort nicht vertraut, aber habe die Erfahrung, dass gerade die schönen grünen und blauen Mineralien durchaus problematisch bei der optischen Bestimmung sind.

Kämen die Stücke aus meiner Ecke, würd ich bei Bild 1 auch in Richtung Brochantit denken und bei Bild 2 käme Aurichalcit in die engere Wahl.

Keine echte Hilfe, aber vl. ein neue Impuls bei Bild 2.  ;)

Gruß
Silvio


Offline smoeller

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Re: Hartenstein 371
« Antwort #2 am: 07 Dec 17, 08:19 »
Hallo,

1. Brochantit, 2. Devillin wahrscheinlich. So wurden die Funde immer angesprochen.Möglich wäre bei dem 2. auch Serpierit oder natürlich auch Aurichalcit, aber mir ist in erster Linie Devillin von Schlema bekannt.

Glück Auf!
Sebastian

Offline Uwe Kolitsch

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Re: Hartenstein 371
« Antwort #3 am: 07 Dec 17, 10:46 »
1. Brochantit 100%ig
2. Devillin oder Aurichalcit (Säuretest an kl. Fragment kann helfen)

Offline raritätenjäger

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Re: Hartenstein 371
« Antwort #4 am: 07 Dec 17, 12:14 »
Hallo,

Da Zink in Schlema gar so viel nicht vorkam, dürfte wohl fast immer Devillin vorliegen.

Gruß
Andreas

Offline waldi

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Re: Hartenstein 371
« Antwort #5 am: 07 Dec 17, 16:31 »
Danke an Euch für die schnellen Antworten :)
Gruß waldi

Offline Roadrunner

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Re: Hartenstein 371 / Brochantit, Devillin
« Antwort #6 am: 28 Dec 17, 18:46 »
Hallo Waldi,

auch wenn diese Kupfer Sekundärbildungen nicht immer gelistet sind, sind diese hier immer möglich, da ja primäres Kupfererz wie Chalkopyrit dort recht häufig vorkommt. Der Rest ist immer ein Zusammenspiel von Zeit und Umweltfaktoren wie Niederschlag und den am Ort zur Verfügung stehenden Stoffen.
Ich hab die Erfahrung gemacht, das gerade solche Sekundärbildungen sehr häufig nicht gelistet sind, da sie früher einfach übersehen wurden. Genau da sind wir als Sammler, gerade von den kleinen Mineralien gefragt die Lücke zu schließen.
Bis dann
Roadrunner

 

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