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Erster Eigenfund im Jahr 2018
Bode:
Hallo Oliver,
das ist ein "Schweitzermesser" der Jungsteinzeit. Die im oberen Bild linke Seite ist die Klinge, die rechte Seite hat Halbkreis retuschierte Einkerbungen zum abziehen und glätten der Sehnen usw. die obere Seite ist nicht mehr vollständig die gerade Kante ist eine Bruchkante wahrscheinlich durch die Feldbearbeitung aber alle Seiten sind retuschiert und weisen teils den Sichelglanz auf. Ich habe bessere Stücke die aber nicht heute gefunden.
Grüße
Georg
oliverOliver:
hallo Georg,
danke für die ausführlichere Beschreibung, aber mit den "retuschierten Einkerbungen" wäre ich sehr vorsichtig - häufig haben sich die bei genauerer Betrachtung als Sedimentretuschen und/oder rezente Beschädigungen herausgestellt.
Conny3:
Hallo,
war gestern auch am Geologischen Lehrpfad 1 unterwegs. Hätte auch Fasergips, Sintergips und Calzit finden können. Die habe ich allerdings vor Ort gelassen. Ist doch gut, wenn man gleich loszieht. Hier ist das Wetter sammelmäßig gut (kein Schnee, etc.). Allen viel Gesundheit und ein steinreiches Jahr 2018 ! Mal sehen was es so alles bringt.
Gruß Conny
http://www.geojena.de/index.php?page=teil-12-2017
oliverOliver:
Ich war gestern als erste Tour des Jahres (wie auch schon 2017, was aber Zufall ist und keine Tradition werden sollte) im nordwestlichsten Waldviertel, diverse Schotterfelder in der näheren und weiteren Umgebung von Gmünd abklappern. Das Wetter war eigentlich ok, aber der starke bis stürmische Wind war eisig, es war also nicht das pure Vergnügen ;)
Und es war - wieder einmal - garnicht mein Tag! Ich sage also auch diesmal, wie schon 2017, das Jahr kann nur noch besser werden! (2017 hat sich das dann ja auf sehr erfreuliche Art bestätigt ...).
Besser lief es für meinen Sammlerkollegen, mit dem ich unterwegs war - der hat einige ganz beachtliche Kieselhölzer gefunden. Ich habe nur eine handvoll zerackerten Schrott erbeutet, wobei die zwei hier gezeigten Stücke schon die "besten" der Tagesausbeute sind. Das erste, blockige, ist ca. 15 cm lang, der dünne "Span etwa 10 cm.
Als Beifund gabs einen kleinen Jaspis (ca. 5 cm) mit netter achatartiger Chalzedonbänderung (erstes Foto leider unscharf).
Lausitz:
Wenn auch Achate nicht jeden hier zusagen, will ich trotzdem meinen Erstfund 2018 zeigen. Gefunden im Kieswerk Lauta in dem zur Zeit nicht gearbeitet wird. Siehe auch hier, Antwort 2 : https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,45933.msg320280/topicseen.html#new
Mit etwas Glück und durch Bearbeiten der Überkornhalde sind immer noch Achatfunde möglich. Unten ein Exemplar welches nach der Bearbeitung sehr sicher eine "wolkige" Struktur zeigen wird.
Gruß aus der Niederlausitz, Bernd J.
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