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Autor Thema: Andreas Schmids Mineralienbilder  (Gelesen 3517 mal)

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Offline uwe

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #15 am: 30 May 16, 15:22 »
Interessante Diskussion!

Eine Frage an die Diskussionsrunde: Es wurde geschrieben, daß Luft besser als Linsen ist. Kann ich nachvollziehen. Was meint Ihr? Zwischenringe und ein gutes Festbrennweiten-Objektiv - macht das Sinn oder ist ein Makroobjektiv besser?

Gruß
Uwe

Offline Sebastian

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #16 am: 30 May 16, 16:35 »
Es gibt auch die Möglichkeit mit einer Vorsatzlinse (z.B. Raynox 250) höhere Vergrößerungen zu erreichen. Ich denke das Tamron 90mm Makro ist vom Preis Leistungs Verhältnis unschlagbar. Ich würde es auch gebraucht kaufen, da habe ich bisher nie schlechte Erfahrungen gemacht. (Mein 60mm Macro von Canon kam 260€) gerade für Mineralienfotografie ist man bestens damit aufgestellt.
Grüße Sebastian

Offline Andreas Schmid

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #17 am: 03 Jun 16, 12:37 »
Hallo an alle Mitglieder

bin noch nicht lange aktiv hier, daher möchte ich Euch einladen einmal bei mir vorbei zu schauen. Es sind derzeit so um die 110 Fotos zu sehen. Es werden noch ca. 100 dazu kommen in der nächsten Zeit. Es sind alles Bilder aus meiner Sammlung und Fotos die ich in den letzten beiden Jahren gemacht habe. Würde mich über jegliches Feedback freuen. Auch konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen.
Für Fragen stehe ich sehr gerne zur Verfügung.

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/UserHomepage?memberid=16584


LG
Andreas
« Letzte Änderung: 03 Jun 16, 13:04 von Andreas Schmid »

Offline uwe

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #18 am: 03 Jun 16, 14:22 »
Beeindruckend finde ich den unterschiedlichen Effekt beim Vergleichsbild des Granats aus Shigar Vally. Was die Beleuchtung so alles ausmacht. Hast mich überzeugt, die Ausleuchtung ist wichtiger als die Zahl der Pixel des Sensors.

Pakistan/Gilgit-Baltistan (Nordgebiete; Northern Areas)/Skardu, Distrikt/Shigar-Tal
Andreas Schmids Mineralienbilder


Interessante Galerie.

Gruß
Uwe
« Letzte Änderung: 03 Jan 18, 09:11 von slugslayer »

Offline Baryt-X

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #19 am: 03 Jun 16, 18:22 »
@ Andreas:

Das ist schon ganz großes Kino, was du hier zeigst! Chapeau!  :o

Habe mir auch deine Galerie angeschaut, - du hast natürlich recht: Geduld und viele Versuche sind das rechte Mittel für solche Klasse-Aufnahmen.

LG Andi

Offline Andreas Schmid

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #20 am: 03 Jun 16, 20:57 »
Vielen Dank Uwe und Andi :-)
Ja das mit der Geduld ist so eine Sache. Ist bei mir Mangelware.
Dennoch muss man für ein gelungenes Bild manchmal viele Stunden rechnen. Und oft auch mehrere Anläufe. :-)

Wünsche euch viel Freude am Photographieren. Und wenns Probleme gibt, vielleicht kann ich ja helfen.

LG
Andreas

Offline UlrichW

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #21 am: 04 Jun 16, 02:11 »
Hallo Andreas,

das Du mit deinen Fotos ganz oben in der Rangliste der Mineralienfotografen agierst steht für mich außer Zweifel. Ich finde deine Bilder beeindruckend, vor allem weil die Lichtführung schon mit das Beste ist was ich bisher gesehen habe, Allerdings muß man auch sagen, das deine abgelichteten Stufen nicht die allerschlechtesten sind!!!!!! 
Aber es macht Spaß deine Bilder anzusehen.

Aber gerade beim anschauen der Bilder ist mir aufgefallen, das es etwas Besonderes mit den Bildern auf sich hat. Ich kam mir vor, als schaue ich gerade in den neuesten Mineralogical Record. Da wird auch nur noch abgelichtet was allererste Sahne ist. Das hat seine Berechtigung, nicht umsonst habe ich den Record abonniert.

Trotzdem schaue ich mir auch sehr gerne Fotos an die, wie ich so gern sage, aus dem Leben kommen. Stufen die selbst gefunden sind, Stufen die gekauft wurden aber eben schöne Sammlungsware und keine Top-Exponate sind.
 
In dem Zusammenhang fällt mir Uwe ein.
Du bist, wie auch, ich ein Sammler der alten Schule. Wir heben jeden Dreck auf und finden ihn wichtig und toll in unseren Sammlungen.  ;D

Und genau hier muss man, wie ich finde, anfangen einmal darüber nachzudenken warum wir, also Du und ich, Fotos machen. Den ersten Preis in Fotoqualität gewinnen wir eh nie. Wir machen doch die Fotos eher aus Gründen der Dokumentation und weil wir Spaß an den kleine schönen Dingen haben. Es ist faszinierend zu beobachten was mit einem passiert, wenn man mal so eine der Dubletten, so eine richtig olle, nimmt und daraus mal ein Foto macht. Auf einmal ist da ein wunderschönes Bild...und der Krümel, den man doch eigentlich wegschmeissen wollte. Und dann merkt man, das in der Mikrofotografie ein unermessliches Potential liegt. Nur wenige meiner größeren Stufen sind so gut, das sie sich für ein Hochglanzfoto ala Andreas eignen würden, aber meine Kramkiste ist voll mit Klamotten die bei Bildbreiten von 1-5mm sehr schöne Fotos ergeben.
Und da ich jedes Stück behalte von dem ich ein Foto habe, ergibt sich die kuriose Situation, das ich viele Stücke nun aufhebe, die ich vor einem Jahr noch ohne mit der Wimper zu zucken weggeschmissen hätte.
Also, warum es nicht einmal mit der Mikrofotografie probieren...kostet nicht die Welt. Ein Mitutoyo muss es am Anfang nicht sein.

Ich spiele oft selbst mit dem Gedanken mein Nikon CFI gegen ein Mitutoyo auszutauschen. Dann aber wiederum fällt mir der Satz mit dem Spatzen und dem daruf schießen ein, und ich bin eigentlich ganz happy mit meiner Billiglösung, vor allem mit dem Katagon 2.8/50 für 30 Euro!

Viele Grüße
Ulrich




Offline Sebastian

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #22 am: 04 Jun 16, 08:15 »
Moin,
Also ich bin mir sicher das du das Nikon kaum gegen ein mitu eintauschen musst. Das mitu hat kaum Vorteile (ein paar schon z.B. Den größeren Arbeitsabstand, ein Tick schärfer in der Mitte, logitudinale CA...) aber ich denke mit dem Nikon kann man ebenbürtige Bilder schießen und in den Ecken ist es sogar schärfer.
Gruß Sebastian

Offline uwe

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #23 am: 04 Jun 16, 08:35 »
Gebe Sebastian recht. Auch mir ist es schon gelungen, mit einer Nikon und einigen Zwischenringen auf einem Gestell einige akzeptable Mikrofotos zu machen. Das Hauptproblem ist allerdings die Vibration, trotz Fernauslöser. Der Spiegelschlag genügt schon, um das System einige Zeit vibrieren zu lassen. Bei einem langen "Rohr" bestehend aus Zwischenringen und dem relativ schweren Objektiv macht sich das schon bemerkbar. Ich klemme nun überall Polystyrolblöcke in Zwischenräume.

Wie bereits in diesem thread mehrfach gesagt: Probieren, probieren und viel Geduld. Digitale Aufnahmen kosten ja nichts - nur eben Zeit.

Gruß
Uwe


Offline Andreas Schmid

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #24 am: 04 Jun 16, 14:49 »
Hallo Ulrich

vielen Dank für deine Ausführungen und deine lobenden Worte.
Du sprichst indirekt die Art des Sammelns an wenn du über gute und "normale" Stücke sprichst. Ich habe begonnen wie denke ich jeder begonnen hat. Man nimmt mit was man findet. Und wenn ich mir vorstelle ich hätte meinen Stil nicht geändert wäre jetzt nach 38 Jahren Sammeltätigkeit mein Haus mehr als voll. Rasch habe ich begonnen nur die besten Stücke mit nach Hause zu nehmen. Zur Freude meiner Sammlerkollegen die meine ganze Ausbeute oft bekommen haben weil eben nichts passendes dabei war. Sammeln macht trotzdem Spaß auch wenn ich oft leer ausgehe. :-) Ich möchte meine Stücke um mich in Vitrinen sehen können. Es ist für mich völlig bedeutungslos ob etwas in Schachteln im Keller liegt. Darum habe ich diese Schachteln auch nicht. :-) Ich muss aber sagen dass jede Form des Sammelns eine Bereicherung im Leben ist und absolut niemand darüber entscheiden darf ob eine Sammlung wertvoll ist oder nicht solange der Urheber damit glücklich ist. Ob es Kiesel vom nahen Bach sind oder "high end" Stücke aus aller Welt. Alles ist legitim solange es glücklich macht.

Nun aber wieder zum Fotografieren. Ich habe 2 Bilder hier gepostet (beides Kalzite siehe oben) die in meiner unmittelbaren Umgebung vorkommen und die ich vom Felsen gekratzt habe. :-) Und trotz der unscheinbaren Erscheinung sind es kleine Schätze wenn sie richtig fotografiert werden. Die Schönheit liegt oft vor uns aber wir müssen sie erschließen. Das will mit reinen Dokufotos oft nicht richtig gelingen. Darum beschäftige ich micht ein bisschen intensiver mit Fotografie. Du würdest dich wundern wie meine Stücke in der Realität aussehen...:-) Möchte aber dazu sagen dass nicht mit PS verändert wird.
Die Auswahl der Stücke wir immer leichter je kleiner sie werden, denn Mikros sind meist einfach schöner und unversehrter als größere. Darum ist ein direkter Vergleich meist auch nicht zulässig.
Ich wünsche dir viel Spass bei der Entdeckung deiner Schätze und freue mich auf deine Fotos.

Uwe ich verstehe deine statischen Probleme sehr gut. Ich habe aber einen riesen Vorteil mit meinem Kameragehäuse. Sony hat einen halbdurchlässigen Spiegel der sich nicht bewegt. :-)

LG
Andreas

Offline UlrichW

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #25 am: 04 Jun 16, 15:25 »
Hallo Andreas,

ich bin ehrlich beeindruckt! Was Du aus einem ganz normalen Calcit machst ist wirklich fantastisch.

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,5847.msg299538.html#msg299538

Jetzt kann ich deine Beweggründe nachvollziehen, vor allem den, die wahre Pracht einer Stufe heraus zu kitzeln. Das gelingt Dir vortrefflich und macht mich ehrlich gesagt nachdenklich. Das ist aber auch das gute an einem Forum, man bekommt neue Sichtweisen und neue Ideen!

Zitat
Ich möchte meine Stücke um mich in Vitrinen sehen können. Es ist für mich völlig bedeutungslos ob etwas in Schachteln im Keller liegt.

Menno, wie sich manchmal Gedanken ähneln. Mich nervt es seit geraumer Zeit auch, das ich viele Dinge, für die man viel Geld oder Schweiß geopfert hat, nur extre selten sehe. Da ich aber an sooo vielen Dingen interessiert bin, pendel ich im Augenblick zwischen zwei Extrempositionen hin und her. Einerseits MM, weil da kann man eben sehr viel auf sehr wenig Paltz unter bringen, und zudem komme ich eigentlich aus dem Lager der Krümelsammler. Andereseits will ich um ein schöneres größeres Stück keinen Bogen machen. Nur eben ausstellen kann ich es oft nicht.  Ich wundere mich immer wie Leute es hinkriegen, sich auf einige wenige Stücke zu konzentrieren. Ich krieg das nicht hin, ich bin da wohl zu undiszipliniert.
Ach noch etwas: Nutze meinen Link in der Signatur, da sind ein paar Fotos zu sehen.

Hallo Uwe,
ja, das mit den Vibrationen kenne ich nur zu gut. Ich kann, wenn ich meine Kamera auf "lifeview" stelle, sogar verfolgen wie lange es dauert bis der Spiegelschlag durch das System gewandert ist und sich im Foto zeigt. Da hilft nur Geduld!

Hallo Sebastian,
ich denke auch das das Nikon nicht schlecht ist, aber irgendwie habe ich immer noch Probleme mit der Schärfe. Ein weiterer, allerdings sehr kleiner Nachteil des CFI ist, das sie eben nicht ganz apochromatisch sind. In einigen Situationen sieht man immer noch einen kleinen chromatischen Fehler. Aber es erstaunt mich schon wie klein der ist, ich hätte da mit mehr Problemen gerechnet. Und das die CFI am Rand besser sein sollen als die Mitutoyos, das wundert mich sehr...nehme es aber gelassen und freudig hin!

Ich stelle die einzelnen Ebenen mittels eines Mikroskop-Feintriebes ein. Für ein automatisches Stacking fehlt mir im Augenblick der Sinn, aber ich denke über kurz oder lang wird da kein Weg daran vorbei gehen. Daher ist dein Hinweis bezüglich des CFI beruhigend...eine Baustelle weniger! Merci!

In dem Sinne, Glück auf
Ulrich



« Letzte Änderung: 03 Jan 18, 09:13 von slugslayer »

Offline Sebastian

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #26 am: 04 Jun 16, 19:25 »
Hallo Ulrich,
Die Probleme mit der Schärfe würde ich zu 95% auf dein Setup schieben und nicht aufs objektiv. Jede Verwackelung kostet Schärfe, das muss ich auch erst nach und nach verbessern und dazulernen. Und gerade bei 1,x Bildbreiten kommt das sehr zur Geltung.
Mit Geduld und punktuellen Verbesserungen kommt man seinem Ziel langsam näher. Am objektiv liegt das aber erstmal nicht, das würde auch mit nem mitu nicht schärfer aussehen, wenn die Einheit nicht dafür optimiert ist. Die lohnen sich erst wenn man die Grenzen des Nikons erreicht hat. Und für das Geld eines mitus würde ich erstmal in das automatisierte stacken investieren. Da wird man doch verrückt bei über 100 Bildern.
@ Andreas
Die Calcite sind toll ausgeleuchtet, klasse.
Gruß Sebastian

Offline Andreas Schmid

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #27 am: 12 Jun 16, 17:56 »
danke sebastian. war gerade auf deiner website. kann es sein dass ich den barit von pöhla vom lapis wettbewerb kenne. sehr hübsche stufe.

gruss andreas

Offline Sebastian

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #28 am: 12 Jun 16, 18:12 »
Hallo Andreas,
Ja genau, das waren de ersten Versuche.
War mein einziger Kauf auf den Hamburger Mineralientage.
Gruß Sebastian

Offline Harzsammler

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Re: Re: Mineralienbilder
« Antwort #29 am: 30 Aug 16, 20:14 »
@Andreas, sind die Mineralien original vor schwarzen Hintergrund abgelichtet oder ist dieser nachträglich so gestaltet worden?

Grüße,
Michael

 

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