Ich bin kein Fachmann für Zschopau. Aber für Bindheimit ist soweit ich weiß, das Antimon "wichtiger" als das Blei, klingt dumm ich weiß.
Wenn es kaum Antimon gibt, gibts auch kaum Bindheimit. Mit wenig Blei auf ne Menge Antimon gibts auch, eine im verhältnis zum Blei, recht hohe "Menge" Bindheimit.
Da mir aber in Zschopau was die Heilige Dreifaltigkeit angeht eigentlich keine Antimon vorkommen bekannt sind, bezweifel ich deinen Bindheimit. Ich suche die ganze zeit nach Literatur, in der es einen Beleg dafür gäbe, konnte aber nichts finden.
Das nur Tetraedrit an Antimonerzen vorkommt, ist recht selten. Und auch wenn Fahlerz in Zschopau vorkommt gibt es keinen beleg dafür, das es die antimonhaltige Variante ist. Die einelnen Fahlerze zu bestimmen ist ja im generellen sehr schwer und es gibt ja keine allgemein Gültige Festlegung. Zum Beispiel kann man bis heute nciht eindeutig den Freibergit belegen, bzw. um es korrekter aus zu drücken, bestimmen.
DArum würd eich von den Blei-antimon-mineralien abstand nehmen. Evtl. eine zweite generation, von geleben Pyros? Oder mimetesit? Bzw. enthaltener Galnit, der die Beläge erzeugt? ist so ne dumme angewohnheit von Galenit, auch wenn er keinen Markasit enthält, meißt weißlich ab und zu gelb ....
Glück auf!