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Estwing Werkzeuge

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Stefan:
Auch wenn der Threead schon sehr alt ist, wolte ich noch kurz etwas dazu beitragen.

Nachdem ich auf unserer Frühjahres-Spanien-Exkursion den Estwing Strahlstock mal so richtig im Einsatz sah und auch selbst ausprobieren durfte, ging heute endlich meine Bestellung raus. Unser Sponsor Bosse, für den ich als langjährige finanazieller Träger des Mineralienatlas und zuverlässiger Lieferant gerne ein wenig Werbung mache, hatte den Strahlstock und auch den Spitzmeißel von Estwing vorrätig. Mich hat der Strahlstock im Einsatz vollends überzeugt. Es gibt wenige Werkzeuge die derart nützlich sind und dennoch lange durchalten.

Im Laufe meiner Exkursionen habe ich viele Baumarkwerkzeuge, die auch nicht immer günstig waren, verschlissen. Meine Estwing Geologenhämmer begleiten mich seit bald 30 Jahren.

Viele Grüße
Stefan

skibbo:

--- Zitat von: Stefan am 14 Sep 16, 10:20 ---Im Laufe meiner Exkursionen habe ich viele Baumarkwerkzeuge, die auch nicht immer günstig waren, verschlissen. Meine Estwing Geologenhämmer begleiten mich seit bald 30 Jahren.

--- Ende Zitat ---

Hallo,

wie von nahezu jedem bewährten Produkt gibt es auch Nachahmungen von Estwing. Anbei zwei Bilder, die einen originalen Estwing-Fäustel und eine Fälschung aus ungehärtetem Stahl zeigen. Sollte sich ein gekaufter Estwingfäustel verformen, sofort beim Verkäufer reklamieren und nicht weiter nutzen. Durch das mögliche Splittern des Metalls kann man sich, wenns blöd läuft, ernsthafte Verletzungen zuziehen.
Der falsche "Estwing" war übrigens keine zwei Monate im Einsatz, das Orignal tut seinen Dienst hingegen seit über 5 Jahren.

Grüße,
Stefan

Harzsammler:
Hallo,

in diesem Fall wäre es schön zu wissen wo man solche gefälschten Werkzeuge "bekommen" kann um sich den Ärger hinterher zu ersparen.
Die Zahl der Händler auf diesem Gebiet ist ja überschaubar.

Grüße,
Michael

skibbo:
Hallo Michael,

schwer zu sagen, da es sich um ein Einzelstück eines privaten Verkäufers auf ebay handelte. Dieser Fäustel sollte angeblich aus der Geschäftsauflösung eines Zubehörhändlers stammen, was sich allerdings nicht zweifelsfrei belegen lässt. Der Preisunterschied zu einem der großen Zubehörhändler war marginal, daher gab es auch keinen Verdacht es könne sich dabei um ein Plagiat handeln.
Der Verkäufer jedenfalls war selbst überrascht und wir einigten uns problemlos in beiderseitigem Einverständnis.
Somit lässt sich nur sagen, es gibt Plagiate auf dem Markt, die sich optisch schwer vom Original unterscheiden lassen (sogar Estwing-Aufkleber und Fähnchen waren, wie beim Original, angebracht).

Viele Grüße,
Stefan

CARCHARIAS:
@Stefan und co es kommt immer darauf an was man mit dem jeweiligen Wekzeug macht und auf das Material an das man bearbeitet.
Der Fäustel auch das Original kann sich bei extrem hartem Einsatz z.b. Siegerländer Eisensteingänge extrem aufpilzen. Da kann Danny n Lied von singen.

Die Pikhämmer sind bei mir nach maximal einem Jahr so ruter das man sie nich mehr gebrauchen kann. Wobei sich die Estwinghämmer wesendlich schneller abnutzen.

Ich persönlich habe nur ein Werkzeug das ich seit Jahren verwende und das ist ein kurzer Stralstock den ich vom Vatti hab. Das ding ist unverwüstlich ob beim Budeln oder der arbeit im festen gestein. Steht leider kein Hersteller drauf aber hab den schon zwei mal bei älteren Sammlern gesehen denke ist ein Produkt der 70er.

Also um es einfach zu sagen Estwing ist mir zu teuer und das Material zu weich und abnutzungsfreudig.

Mittlerweile lasse ich mir meine Meißel vom Schmied herstellen und zu einem Preis und in einer Qualität bei der sich der ein oder andere Hersteller ein oder zwei Scheiben abschneiden können. Wenn mal was ist zb n härtungsriss wird ohne mosern repariert.

Lg
Boris :)

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