Nun, ich hab das Stück über einen längeren Zeitraum draussen gelassen, ich war der Meinung das evtl eine natürliche Bleiche einsetzen würde. Vorherige Versuche mit Säure oder anderen handelsüblichen Bleichmitteln blieben nahezu erfolglos bzw. die ohnehin am Querschnitt sichtbaren Aufhellungen wurden noch heller. Aber weil das Stück oberflächlich einen gut struktuierten Eindruck machte meinte ich das im Laufe der Zeit auch ein Hellerwerden im Kernbereich ensetzen könnte, was aber nach mehreren Monaten Freiluftlagerung nicht erfolgte. Darum entschloss ich mich an der nichtbearbeiteten Seite nochmals eine Scheibe abzusägen und zu schleifen. Das Ergebniss siehst du oben.
Eine Erkenntniss vieleicht noch Axel; solltest du wieder einmal ein solch geartetes Exemplar finden empfehle ich dir einen Längsschnitt nahe der Oberfläche, so das den dunklen Kern nicht, oder nur wenig triffst. Ich kann mir vorstellen das das ein sehr schönes Schnittbild ergeben könnte. Mit elbischen Tempskya hab ich das auch bereits gemacht und es entsteht ein sehr schönes Schnittbild. Es müssen meiner Ansicht nach nicht immer nur Querschnitte sein. Bei dem Stück unten welches 10x12 cm mißt hätte ein Querschliff garnichts gebracht, deshalb der Längsschliff, nicht überwältigend aber mal was anderes.
Als letztes werde ich den fertig bearbeiteten Abschnitt nun in meine Sammlung einbeziehen.
Schöne Grüße aus der Niederlausitz, Bernd J.