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Selbstbau Stackingsteuerung zur digitalen Mehrebenenfotografie

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harzgeist:
Hallo Stefan

Die Steuerung des Lichtes über den Prozessor nehme ich auch im 'normalen' Modus vor, wenn ich die Belicchtung der Kamera-Automatik überlasse. Das Licht wird dann etwas vor dem Auslöseimpuls eingeschaltet (damit die Kamera die Messung vornehmen kann) und nach der Aufnahme wieder ausgeschaltet. Die Zeit, wie lange das Licht (mindestens) eingeschaltet bleiben muss, stelle ich mit dem rechten Poti ein, mindestens aber 1 sec ist fest vom Programm vorgegeben.
Für die übrige Zeit (Cam busy, Ausschwingpausen) bleibt das Licht aus. Das schützt vor Überhitzung der LEDs und bei Halogen auch der Stufe.
Bei Halogen (verwende ich nicht) sind sicher weitere Überlegungen nötig: kuze Abschaltungen vermeiden und evtl Zwangspausen einlegen um Überhitzung der Stufe zu verhindern.

In jedem Fall ist es aber sehr nützlich, an Beginn und Ende eines jeden Stacks eine Aufnahme *ohne* Beleuchtung auszulösen. Die schwarzen Bilder zwischen den Serien erleichtern sehr das Separieren der Fotos - meist macht man ja mehrere Aufnahmen von der Stufe und da ist es ärgerlich, wenn ein 'falsches' Bild mit in den Stack gerät und das Ergebnis verdirbt.

Weiterhin hat es sich als günstig erwiesen, wenn nach Beendigung und erneutem Start (also ohne Anfangs- und Endposition zu verändern), das gleiche Shooting wiederholt werden kann, z.B. mit anders positionierter Beleuchtung. Möglicherweise hast du das aber schon implementiert, finde es aber auf alle Fälle sehr nützlich und wollte es mal erwähnt haben.

Thomas

Stefan:
Hallo Thomas,

so eine Repeat-Funktion ist noch nicht offiziell integriert, aber gut umsetzbar, guter Hinweis. Einfach nochmal auf Start und die Sache beginnt von vorne. Das können nur ein paar winzige Änderungen sein.

Das mit den Zwischenbildern ist sicher auch sinnvoll. Da ich derzeit wieder mit Kaltlichtquelle beleuchte, den Kontrast finde ich einfach besser, geht das derzeit nicht. Da ich auf vollautomatisch setzen will, ist das dann auch nicht mehr ganz so wichtig. Die Idee ist auf jeden Fall sehr gut.

Toll, lauter gute Tipps!
Gruß
Stefan

harzgeist:
Hallo Stefan

Die Kaltlichtquelle sollte aber doch auch schaltbar (zu machen) sein ... irgendwie. Es gibt doch auch diese Funk-Schalter für die Steckdose. Evtl so ein Teil nutzen bzw umbauen. Es gibt auch Optokoppler mit Triac-Ausgang, ich glaube (!) die gehen bis 3 A, hab ich mal zum Schalten von Heizungspumpen verwendet. Oder eben ein ganz ordinäres Relais. Einmaliges aus- und wieder einschalten pro Stack sollte die Lebensdauer nicht zu sehr verkürzen.
Für meine LEDs nutze ich ganz einfach einen fetten MOSFET mit kleinem Ron, der direkt am Prozessor hängt und gegen Massepotential schaltet.

Deinen Hinweis auf 'vollautomatisch' verstehe ich nicht ganz. Meinst du damit eine feste Koppelung mit dem PC  ?
Gerade das wollte ich vermeiden, weil ich mich damit (zeitlich und platzmäßig) vom PC abhängig machen würde. Deshalb habe ich das Steuergerät als stand-alone-unit konzipiert. Eine Bedienoberfläche auf dem PC wäre sicherlich einfacher gewesen als die jetzige Lösung mit Tasten und Potis.

Thomas

Stefan:
Hi Thomas,
meine Kamera gibt die Bilder am PC in einen Ordner aus. Sobald über einen definierten Zeitraum keine neuen Bilder kommen beginnt der Stackvorgang.
Viele Grüße
Stefan

harzgeist:
Danke, jetzt ist es klar   :D

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