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Edelstein bestimmen Eigenschaften bestimmen

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Talha:
Hey, bin neu hier. Hoffe jemand kann mir weiterhelfen.
Ich interessiere mich seit langer Zeit für Minerale und seit neustem schneide/schleife und polier ich diese mit sehr viel Spaß. Es geht in meiner Frage sowohl um die Bestimmung und Eigenschaft zweier Steine, als auch Allgemeines. Hoffe es ist an richtiger Stelle und alles nach Vorschrift :D
Nun, zu meiner Frage: Woran kann es liegen, dass manche meiner Ergebnisse(trotz sehr ähnlicher Bearbeitung - denke ich), deutlich glattere Oberflächen erhalten am Ende? Ich hab mal Bilder angehangen von einem nach meiner Ansicht nach enttäuschendem Ergebnis(der Grüne, 3Bilder) und einem wo ich sehr zufrieden war am Ende (2farbig,1Bild)
Ich benutz zum Schleifen verschiedene Korundkörnungen an einer Flex(Ja, sehr unprofessionell, aber mir machts Spaß :D)
Zur Frage zurück - woran liegt es nun ? Gibt es Minerale, die einfach eine solch glatte Oberfläche nicht erreichen können? Muss ich evtl jedes mal ein ganz neues Korundblatt verwenden ? Hab ich vielleicht doch etwas anders gemacht, wie zum Beispiel zu früh zur nächst feineren Körnung gewechselt? Ist die durch die Reibung entstandene Wärme vielleicht für manche Minerale "ungesund" ? Könnte mir jemand bei der Gelegenheit, falls wer durch ein Bild ermitteln kann, sagen was das für Steine sind ? (Gekauft hab ich sie als 1kg Rohmischung, mit der Bezeichnung Wassersteine)
Ich bedanke mich schon mal für die Antworten, falls welche kommen :D
MfG

Stefan:
Hallo,
Nach meiner Erfahrung sind weichere Steine einfach schlechter zu schleifen und haben dann nicht den Glanz. Bei härteren Steinen ist der Abtrag viel geringer und können nicht so leicht wieder verkratzt werden. Bei weichen Materialen rächt sich jedes gröbere Korn im nächsten Schleifgang sofort.
Die Profis haben sicher noch einen Tip.
Viele Grüße
Stefan

Harzsammler:
Wenn die Steine porös sind, so wie der "enttäuschende", dann musst du die Poren mit dünnflüssigen, wasserklaren 2K Kunstharz füllen.
Nach Aushärtung gibt es dann ein besseres Schleifergenis.

Ich bin mir aber nicht sicher ob das dann noch mit der Flex funktioniert (wird evtl. zu heiß) ich schleife nass.

Grüße,
Michael

Talha:
Danke euch erstmal für die Antworten.
Vorhin hab ich einen Bergkristall angefangen in Form zu bringen und zu schleifen.
Wieder ist die Fläche unglatt und ich hoffe jemand hat vielleicht nochmal Rat für mich

steinfroilein:
Wassersteine (ein Begriff aus der Esoterikbranche) sind meistens Varietäten aus der Quarzgruppe und somit durchaus sehr gut als Anfängersteine zum Schleifen, Polieren und Facettieren gedacht.  Das Grüne könnte Aventurinquarz sein. Kunstharzfüllungen zum Stabilisieren müssen da nicht herhalten.

Schleifen bringt meist nur matten Glanz. Polieren bringt dann das i-Tüpfelchen.
Schleifen und Polieren sind zwei verschiedene aufeinander folgende Arbeitsschritte.

Während dem Schleifblattwechsel den Stein immer wieder gründlich abwaschen um Schleifstaubreste zu entfernen. Mit der Größe der Körnung wird übriges nur die Stärke des Abriebs bestimmt.

Welche Schleifkörnungen verwendest Du?

Grobe Faustregel: 80-220 dient dem Vorschleifen (Ebouchieren), 400-600 dient dem Schleifen und 800-1000 verwendet man zum Feinschleifen und Polieren. Zwischen Pulver und Paste gibt es auch Unterschiede. Zuviel von dem kann auch zu viel des Guten sein. Und Schleifscheiben mussen auch erst abgerieben/eingeschliffen werden, damit sich Pulver/Paste fein verteilen können

Aber mit einer Flex kenne ich mich gar nicht aus, ... da gilt wohl das Motto: probieren geht über studieren ....  ;)

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