Fossilien / Fossils / Fósiles > Unbekanntes Erdzeitalter / unknown geological era
Bodenfund
Angler:
Hallo Michael,
--- Zitat von: Harzsammler am 11 Aug 18, 21:34 ---Übrigens, den Karbonattest macht man mit Salzsäure und nicht mit Essig, dann gibt das auch eine belastbare Aussage ;)
--- Ende Zitat ---
Du hast natürlich wieder einmal Recht. Ich dachte nur, dass die meisten Laien eher Essig als Salzsäure im Hause haben und man viele Kalkarten – so auch Germanischen Muschelkalk - mit Essig in der Regel gut identifizieren kann. Was den betrifft, sind wir uns hier mal ausnahmsweise alle einig und ganz bei Dir. 8)
Leider sind auch die neuen Bilder wenig hilfreich, allerdings bestärken uns der Essig-Test und die Farbbeschreibung in unserer Einschätzung. Leider wissen wir nicht, ob soweit südlich Kelloway-Geschiebe bekannt sind. In Nord-Brandenburg finden wir sie immer wieder und auch aus Süd-Brandenburg – der Lausitz – sind uns derartige Funde bekannt.
Es ist sicherlich von allgemeinem Interesse zu erfahren, ob auch aus Thüringen solche Funde dokumentiert wurden. Es wäre toll, wenn sich die Geschiebe-Spezialisten hier dazu äußern wollten. ;)
Da wir hier eigentlich nur schöne Steine suchen, haben wir von unseren Kelloway-Funden keine Bilder gemacht und auch gerade keinen zur Hand. Deshalb habe ich einen Link zu einem typischen Vertreter eingefügt, damit alle einen Vergleich haben.
https://sammlung-online.stadtmuseum.de/Details/Index/472621http://
Allen ein schönes kühles und damit erholsames Wochenende wünscht die Brandenburger Rentnerband und
Michael
uk:
Hallo zusammen, hier nochmal ein paar Fotos.
Mfg Ulrich
Angler:
Hallo Ulrich,
ja die Bilder sind viel besser. Wie schon oben geschrieben sind Muschel- und Brachiopodenschalen identifizierbar und auch zwei Schneckenreste glauben wir zu sehen.
Du solltest Michaels Rat folgen und noch einen HCL-Test machen, um Kalkstein definitiv auszuschließen. Dann käme eigentlich nur noch Kelloway in Frage oder die Verschleppung eines Lokalgeschiebes - wie von Sebastian schon erwähnt - z.B. Holsteiner-, Sternbergergestein usw.. In diesem unwahrscheinlichen Fall würde nur über eine - besser mehrere - Art-Identifizierung einzelner Fossilien eine sichere Zuordnung möglich sein. >:(
VG von der Rentnerband
Michael
nwsachse:
Hallo,
wenn Barchfeld-Immelborn bei Bad Salzungen gemeint ist, ist eine nordische Herkunft unwahrscheinlich.
Die dortigen Kiesgruben liegen in der Werraaue, demzufolge ist die Herkunft des Stückes, sofern es nicht anthropogen verschleppt wurde, eher im Einzugsbereich der Werra und ihrer Nebenflüsse zu suchen.
Geologische Karte der TLUG Jena:
http://antares.thueringen.de/cadenza/pages/map/default/index.xhtml;jsessionid=DC8F0A2AD6020770876B23E52E804F7B
Jörg N.
Harzsammler:
.... stimmt.
In der Nähe liegen auch zahlreiche Zechsteinriffe.
Ob das Zechsteinkarbonat solche Stücke liefert weiß ich allerdings nicht.
Grüße,
Michael
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