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Großer Flusskiesel: auch vorzeitliches Gerät?

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Blauhund:
Hallo!

Jüngst wurde in der Nähe zum Fluss Naab ein neues und sehr ebenes Baugebiet abgeschoben.
Dort liegt dieser Stein. Ansonsten liegen weder solche Größen oder wenigstens Ballgroßes an Kiesel herum. Material ist sehr homogenes Gestein, wohl Granit. Da wo er liegt, befindet sich auch der Randbereich einer Verdachtsfläche einer vorgeschichtlichen Siedlung (die bereits bei den Bauarbeiten entsprechend prospektiert wurde).

Er ist gut zwei Fussball groß. Weiters ist er nicht interessant, wär da nicht diese schöne Vertiefung auf einer Seite. Die Launen der
Natur und die Folgen von Abschleifungen können ja vielfältig sein, aber irgendwie erregt sie mein Interesse.

Bei der sehr gleichmäßigen 'Knubbeligkeit' kann man sich vorstellen, dass er an der Gegenseite so bis zur Hälfte im Boden versenkt gewesen sein könnte, und so für komfortables Mahl und Reib Verwendung fand.

Was sagt das erfahrene Forumsgefühl?

Merci!

smaragd123:
Granit ist das nicht.

Kluftknacker:
Flußkiesel - nichts Vorzeitliches bzw. Anthropogenes. Allerweltszeug

oliverOliver:

--- Zitat von: smaragd123 am 13 Aug 18, 18:10 ---Granit ist das nicht.

--- Ende Zitat ---

warum bist du dir da so sicher ?
ich könnte das anhand der Bilder nicht definitiv ausschließen .... (mangels Nahaufnahme)

Blauhund:
Dürfte wohl heller feiner Granit sein.
Hoffe, die weiteren Bilder sind von Nutzen.
Die Flecken und Streifen stammen von Dreck. Bei Gelegenheit mach ich den Stein nass, um eventuelle
Oberflächenverfärbungen sichtbar zu machen.

Die Photos frontal von oben (mit/ohne Blitz) zeigen eine hübsche Symmetrie.
Ein Detail: nirgends langt sich die Steinoberfläche so 'glatt' an wie in der Vertiefung.

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