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Großer Flusskiesel: auch vorzeitliches Gerät?
smaragd123:
Eigentlich sollte das: Ich glaube Granit ist das nicht" heißen. Auf den letzten beiden Bildern sieht es aber so aus, als ob ich falsch liege.
Eckard:
Hallo P.,
Du schreibst: Da wo er liegt, befindet sich auch der Randbereich einer Verdachtsfläche einer vorgeschichtlichen Siedlung (die bereits bei den Bauarbeiten entsprechend prospektiert wurde).
Weiß Du, zu welchem Ergebnis man inzwischen gekommen ist?
Besten Gruß
Eckard
Blauhund:
Es ergab sich nichts.
Was jedoch nicht viel heissen muss. Was später im Zuge der weiteren Arbeiten vielleicht zutage tritt, das fällt vielleicht doch noch einem interessierten Begeher wie mir ins Auge. Ich selbst hab auch im Umfeld des Steins rein nichts erspäht, was auf Vorgeschichte hinweist (allerdings ist der Fundbereich maschinell schon schwer durchgearbeitet worden und quasi kein Stein mehr auf dem anderen geblieben). Am anderen entfernten Ende der großen Baufläche könnte ein halbquadratmeter große Erdverfärbung mit Holzkohlestückchen was interessantes hergeben, und der rührige örtliche Kreisarchi schaut sich's (Stein inklusive) mal an.
Ich hab schon die Erfahrung gemacht, dass ein als Nichts eingestufter Stein sich nach standhaftem mehrmaligem Blick und Hinzuziehen eines facherfahrenen Experten als fast vollständiger Mahlstein erwies. Das heißt nun nicht, dass jeder irgendwie so aussehende Stein unter strengem Verdacht steht. Es ist das Gesamterscheinungsbild wie jetzt dieses Steines, vor allem wie sich die Innenwölbung anfühlt. Morgen gegen frühen abend mach ich den Stein mal sauber und vielleicht gibts farbliche Hinweise. Dann Schlaglichtaufnahmen von der Wölbung; man kann damit eine eventuelle Ausrichtung der Oberflächenstruktur (durch das Mahlen) einigermaßen sichtbar machen (hat schon mal gut funktioniert). Erhärten sich die Verdachtsmomente, darf er autofahren.
Wegklauen tut den Eumel bis dahin wohl keiner ;D ..... .
Harzsammler:
Hallo,
ich durfte schon einige Mahlsteine in Natura sehen.
Alle waren so geformt, dass sie von alleine eine stabile Lage hatten.
So wie dieser Fund auf Bild 1 aussieht müsste man den Stein erst eingraben um ihn benutzen zu können.
Deshalb halte ich das für eine Laune der Natur.
Grüße,
Michael
Blauhund:
Bei meiner Recherche nach Mahlsteinen ist tatsächlich auch immer nur von recht stabil aufliegenden Steinen die Rede.
Funktionieren würde das vorliegende Stück definitv nur eingegraben. Wär das so abwegig.....hm..... .
Ich hab die letzten Monate recht viel an vorgeschichtichen Scherben ausgebuddelt. Die zahlreichen auch sehr abwechslungsreich verzierten, graphierten oder äusserst glatt ausgearbeiteten Stücke zeigen einem, dass die Leut von damals durchaus Sinn und Verlangen nach Wohlgeformtem und Speziellem hatten. Und so ein wie's aussieht gleichmäßig heller, gut symmetrisch geformter und auch noch vom Material her ausreichend harter Stein in der Hüttenmitte, oder davor, stabil eingegraben, vielleicht mit kleineren Steinen verkeilt, kann ich mir gut vorstellen. Es sind mir schwach Bilder erinnerlich, wo solcherart eingegrabenes Arbeitsgerät (eher Arbeitstisch) auch heute noch bei manchem Naturvolk rumsteht.
Vielleicht sieht man entsprechende Verfärbungen nach Saubermachen. Ich tendier selbst eher zu einem Istnix, aber wenn ich das Teil nicht bestmöglich abklär, frag ich mich in zwanzig Jahren noch ob...... .
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